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Mandelentzündung - Erste Symptome und Anzeichen

In der kühlen Herbstzeit kann es schnell zu Halsschmerzen kommen, hier finden Sie Informationen zur Mandelentzündung und welche Symptome gewöhnlich auftreten. Denn die Tonsilitis oder Mandelentzündung zählt zu den 20 häufigsten Beratungsanlässen bei Allgemeinmedizinern. Es handelt sich um eine schmerzhafte Entzündung der Mandeln, die außerdem ansteckend ist. Durch Tröpfcheninfektion kann sie übertragen werden, weshalb sie mit Antibiotika behandelt wird.

Es gibt sowohl akute, aber auch chronische Tonsilitis, ebenso wie die Entzündung ein- oder beidseitig vorliegen kann. Die Entzündung wird meistens durch Bakterien, manchmal aber auch durch Viren ausgelöst. Bei einer Schwächung des Immunsystems oder einer allgemeinen Schwächung des Körpers wird die Entzündung begünstigt. Es gibt zahlreiche Symptome, welche bei einer Mandelentzündung auftreten:

Durch eine Verengung im Rachenraum treten Schluckbeschwerden auf. Die Gaumenmandeln sind geschwollen und gerötet, es können auch Fibrinbeläge auftreten. Zunächst beginnen die Beläge kleinflächig und bilden dann größere Flecken. Auf der Schleimhaut des Rachens können zudem kleine Geschwüre auftreten.

Die Entzündung geht mit Mundgeruch einher, oftmals schwillen auch die Lymphknoten an, v.a. der Kieferwinkellymphknoten ist betroffen. Bei der Scharlach-Angina kommt es zudem zu Ausschlägen. Allgemein können Kopfschmerzen auftreten, sowie Müdigkeit oder auch Fieber. Beim Essen und Trinken tritt häufig ein bitterer Nachgeschmack auf.

Wenn ein oder mehrere der Mandelentzündung Symptome auftreten, so sollte man seinen Hausarzt konsultieren. Mit einem Streptokokken-Schnelltest oder durch einen Abstrich der Bakterienkulturen im Rachen kann die Diagnose erfolgen. Da die Tonsilitis ansteckend ist, wird mit Antibiotka behandelt. Nach 24 Stunden ist die akute Mandelentzündung dann nicht mehr ansteckend.

Vor allem Kinder im Schulalter sind häufig betroffen, in den Wintermonaten und im Frühjahr nimmt die Zahl der Infektionen zu. Meist wird mit Penicillin behandelt, zusätzlich sollte der Patient noch viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Auch Lutschtablette können bei Schluckbeschwerden den Hals beruhigen. Bei zusätzlichem Fieber können außerdem Fieberzäpfen verschrieben werden.

Um sicher zu gehen, dass es sich um Mandelentzündung-Symptome handelt, sollte man seinen Arzt für eine professionelle Diagnose konsultieren.

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