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Äpfel sind noch gesünder als angenommen

Äpfel sind gesünder, als die Medizinforschung bisher annahm, denn eine Studie besagt jetzt, dass die Frucht die Gesundheit eines Menschen um ein vielfaches stärken kann. Cholesterin- und Bluttfettwerte sowie Körpergewicht werden positiv beeinflusst.

Schon seit dem 19. Jahrhundert ist bekannt, dass ein Apfel pro Tag die Menschen fit und gesund hält. Eine Studie eines Teams um Wissenschafter Bahram Arjmandi von der Florida State University beweist dies jetzt. Äpfel in getrockneter Form lassen die Blufettwerte sinken. Damit sei der Mensch besser vor Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufes geschützt.

An der Untersuchung, die jetzt auf dem Kongress 'Experimental Biology 2011' vorgestellt wurde, nahmen 160 Frauen im Alter von 45 bis 65 Jahren teil. Jeden Tag nahmen sie 75 Gramm Trockenfrüchte zu sich, die eine Hälfte Pflaumen, die andere Äpfel. Die Frauen, die getrocknete Äpfel aßen, hatten deutlich bessere Blutwerte. Bei ihnen sank das LDL-Cholesterin, das so genannte schlechte Cholesterin innerhalb eines halben Jahres um 23 Prozent. Gleichzeitig stieg der Wert des HDL-Cholesterin, das 'gute' Cholesterin, um vier Prozent.

Gleichzeitig verloren diese Frauen innerhalb eines Jahres bis zu eineinhalb Kilogramm an Körpergewicht. Nun muss diese Studie nur noch von einem unabhängigen Expertenteam überprüft und in einem Fachblatt veröffentlicht werden. Bahram Arjmandi jedenfalls rät dazu, gesundheitsfördernde Äpfel in den eigenen Ernährungsplan aufzunehmen.

Bild: putzlowitsch.de

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