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Arthrose im Knie ist eine normale Begleiterscheinung des Alters

Arthrose im Knie, auch Gonarthrose genannt, ist eine der häufigsten Altersbeschwerden der Deutschen. Die Gelenken nutzen sich im Laufe des Lebens so sehr ab, dass der Knorpel im Gelenk des Knies zerstört wird. Hat man in früheren Jahren häufig Probleme mit dem Knie gehabt, wie zum Beispiel Kreuzbandrisse, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Gonarthrose im Alter auftritt, wesentlich höher. Die Betroffenen haben es extrem schwer das Gelenk zu bewegen. Im schlimmsten Fall führt die Arthrose im Knie sogar zu einer Art Lähmung des Kniegelenks.

Schmerzen im Knie oder im Kniegelenk sind ein frühes Symptom. Sollte man diese Schmerzen verspüren, muss schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden. Umso früher die Gonarthrose behandelt wird, desto höher ist die Chance, dass die Schmerzen gelindert werden können. Der Verlauf der Krankheit verläuft jedoch bei den Betroffenen sehr unterschiedlich. Viele Patienten spüren kaum Schmerzen im Knie, obwohl der Knorpel des Kniegelenks schon fast zerstört ist. Symptome wie eine plötzliche Veränderung des Ganges, Schmerzen oder Kribbeln nach längeren Pausen der Bewegung oder Schwellungen und Gelenkknacken sind ein sicheres Zeichen für eine Gonarthrose. Leider kann man einer Arthrose im Knie nicht vorbeugen.

Es ist eine normale Erscheinung des Alters und in vielen Fällen nicht mal behandlungsbedürftig. Sollte die Gonarthrose dennoch auf die Lebensqualität des Betroffenen auswirken, so gibt es medikamentöse und physikalische Therapien, die individuell vom Orthopäden vorgeschrieben werden. So kann die Beweglichkeit des Knies bei vielen Patienten mit Arthrose im Knie wenigstens teilweise erhalten werden, sodass das Leben in gewohnter Qualität weitergehen kann und kaum Schmerzen empfunden werden.

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