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Auf den Magen geschlagen – diese Hausmittel helfen

Zu fett gegessen, zu stark geärgert, schnell kann es passieren, dass Ihnen etwas gewaltig auf den Magen schlägt. Schmerzen, Übelkeit und oft auch Sodbrennen sorgen dann für unruhige Nächte. Doch was hilft wirklich dagegen, um einen überreizten Magen zu beruhigen und ihm zu signalisieren, dass alles wieder ins Lot kommt? Die folgenden Hausmittel sind in jedem Haushalt vorhanden und können wirklich helfen.

Wärme, der Helfer aus der Kindheit

Sie waren wieder zu lang online, haben eine Bet nach der nächsten gesetzt und dabei mehr Energy-Drinks getrunken als sie sollten? Magenschmerzen sind für solche „durchzechten“ Abende oft die Quittung. Wenn dann noch der beherzte Griff in die Chipstüte dabei war, hat das Organ eine Menge zu arbeiten. Abhilfe schaffen kann Wärme. Erinnern Sie sich noch daran, was Großmutters erste Idee bei solchen Beschwerden war? Der Griff zur Wärmflasche! Und dieses alte Hausmittel hilft noch heute in vielen Fällen.

Tees gegen Beschwerden

Der häufigste Grund für Magenschmerzen ist eine Gastritis. Diese Entzündung der Magenschleimhaut kann vielfältige Ursachen haben. Hausmittel wie Tees können helfen den überreizten Magen zu beruhigen. Als wirksam haben sich Kamille, Fenchel und Pfefferminze erwiesen. Die in den Kräutertees enthaltenen Stoffe regen einerseits die Magen-Darm-Tätigkeit an, können nervige Blähungen lindern und wirken gleichzeitig entspannend.

Ingwerwurzeln als Gewürz und Tee

Ingwer, die scharfe Knolle, ist schon lange in aller Munde und gern auch mal in der Teetasse. Insbesondere, wenn sich eine unangenehme Magen-Darm-Grippe breitgemacht hat, kann Ingwer helfen. Die Wurzel regt die Verdauung an und sorgt dafür, dass überflüssige Gase verschwinden. Viele Magenbeschwerden entstehen durch eine zu starke Gasbildung, der Druck sorgt dann für ein Völlegefühl, möglicherweise für Sodbrennen, Übelkeit und Stehen. Natürlich müssen Sie die Ingwer-Knolle nicht roh verzehren, sondern können Sie als Gewürz mit etwas Reis genießen oder überbrüht, als Tee gegen Ihre Magenbeschwerden.

Leichte Kost und psychische Entspannung

Der Darm gilt als Spiegel unserer Seele, doch irgendwie gehört der Magen auch dazu. So ist es nicht selten zu beobachten, dass psychischer Stress auf den Magen schlägt. Kein Phänomen was nur ältere Menschen trifft, ob Schüler, Student, Gamer oder Sportler, zu viel Stress sorgt bei nahezu jeder Menschengruppe für körperliche Auswirkungen. So wundert es nicht, dass ein Entspannungstag schon oft für eine Linderung der Beschwerden sorgen kann. Gepaart mit leichter Kost und gut verdaulichen Speisen bekommt der Magen so die Möglichkeit durchzuatmen.

Und wenn es nicht besser wird? Wenn alle Hausmittel nichts nutzen und Symptome wie Fieber oder starke Schmerzen auftreten, steht der Gang zum Arzt auf dem Programm. Eine Lebensmittelvergiftung, eine Entzündung, ein Geschwür – die Gründe für anhaltende Magenbeschwerden können vielfältig sein und immer, wenn die Beschwerden länger bleiben oder sie für eine massive Behinderung im Alltag sorgen, ist der Arzt der richtige Ansprechpartner.

Und Oma hatte doch Recht

In jungen Jahren wird über Omis Hausmittel oft gelächelt. Doch spätestens, wenn die ersten Zipperlein, wie ein nervöser Magen, Einzug halten, wird die gütige alte Dame doch noch einmal bedacht. Und wie so oft stellt sich auch in Sachen Magengesundheit heraus, dass Omis eben doch oft genau wissen, was gut für das Wohlbefinden ist.

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