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Autogenes Training - Was ist das?

Der Alltagsstress lässt Sie nicht zur Ruhe kommen? Ihr Körper rebelliert bereits mit Muskelverspannungen und innerer Unruhe? Auch der Schlaf wird zusehends schlechter? Dann können Sie mit Entspannungsmethoden viel erreichen!

Eine weit verbreitete Technik ist autogenes Training. Die Wirksamkeit konnte anhand vieler Studien belegt werden. Es handelt sich dabei um eine Entspannungsmethode, die auf Autosuggestion basiert. Entwickelt wurde diese Technik bereits 1926 vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz. Das autogene Training ist heute fester Bestandteil unterschiedlichster Psychotherapieverfahren und kann in Einzelsitzung wie auch in Gruppen stattfinden.

Auch Krankenkassen bieten mittlerweile von Psychologen geleitete Entspannungsgruppen an, fragen Sie bei Ihrer Kasse nach. Es ist möglich, dass Sie die Therapiemethode mit Hilfe von Büchern oder frei erhältlichen Dateien im Internet selbst erlernen können, doch ist es in der Regel einfacher, wenn man zum Üben Unterstützung eines Anleiters erfährt. Wundern Sie sich nicht, es wird einige Wochen dauern, bis Sie die erlernten Übungen alleine durchführen können und schneller in einen Zustand der Entspannung kommen.

Die Autosuggestionen werden im Gedanken ausgesprochen, indem sich der Übende auf einen Körperteil konzentriert. Meist beginnen die Übungen bei den Armen. Eine Suggestion könnte daher sein: 'Mein Arm ist ganz schwer' oder 'mein Arm ist ganz warm'. Ihr Körper reagiert auf Ihre Gedanken und es kommt zu einer Muskelentspannung. Eingesetzt werden kann das autogene Training bei verschiedensten Beschwerden, so z.B. bei Herz-und Kreislaufproblemen, Schmerzen, Migräne und den zuvor erwähnten Ein- und Durchschlafproblemen. Auch bei Muskelverspannungen oder einer Hyperaktivitätsstörung verspricht die Methode gute Erfolge. Gönnen Sie sich die Entspannung, es wird sich lohnen.

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