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Jetzt wird's heiss: Bikram Yoga

Yoga ist ein gesundheitsfördernder Trend, der mittlerweile auch durch viele Krankenkassen gefördert wird und bei vielen Menschen immer beliebter wird. Neben körperlicher Fitness dient das Programm auch der seelischen Entspannung. Das Bikram Yoga ist eine besondere Art des Yogas und bietet neue Anreize für Yoga- Fortgeschrittene aber auch für Anfänger.

Besonderer Hitze-Kick

Das Besondere beim Bikram Yoga ist, dass es bei sehr heißen Temperaturen durchgeführt wird. Deshalb wird es oft auch Hot Yoga genannt. Die Raumtemperatur beträgt meist zwischen 35 und 40 Grad, was dazu führt, dass Sie schnell ins Schwitzen kommen. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Methode, die auf den Yogameister Bikram Choudhury zurückkgeht. Dieser hat es 1946 in Kalkutta erfunden und es wird seitdem praktiziert.

Insgesamt werden 26 Körper- und 2 Atemübungen beim Bikram Yoga durchgeführt. Die Übungen, die sich auf den Körper beziehen heißen Asanas und die Atemtechniken werden Pranayama genannt. Die Reihe beginnt und endet mit einer Atemübung.

Meistens ist die erste Körperübung die Ardha Chandrasana, oder auch der halbe Mond genannt. Hierbei müssen Sie ein Rück- und Vorwärtsbeuge machen. Es geht weiter mit vielen Übungen, welche die gesamte Körpermuskulatur beanspruchen. Neben der Tuladandasana, einer Übung, die den gesamten Körper in eine Balance bringt, gehört auch die Savasana-Übung zum Bikram Yoga. Diese wird auch Totenstellung genannt und ist durch eine Ganzkörperanspannung gekennzeichnet.

Die Pavanamuktasana - Übung, auch Bauchpresse genannt, geht es um die spezifische Festigung der Bauchmuskulatur. Aber auch Yoga- Klassiker, wie die Kobra (Bhujangasana) sind beim Hot Yoga vertreten. Abgeschlossen wird jedes Bikram durch eine spezielle Feueratmung durch den Mund.

Kritik am Bikram

Das besondere am Bikram Yoga ist die heiße Raumtemperatur. Dadurch soll eine sichere Muskelarbeit ermöglicht werden und der Körper durch das Schwitzen entgiftet werden. Doch genau dieser Effekt gerät immer wieder in die Kritik, da es hierfür keine wissenschaftlichen Belege gibt. Achten Sie in jedem Fall auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr während des Yogas.

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