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10 der seltsamsten (bekannten) Krankheiten und Syndrome

Baummenschen, Steinmenschen, Zombie-Syndrom oder Werwölfe - das klingt alles wie Fiktion, kann aber tatsächlich mit bestimmten, sehr seltenen Erkrankungen zur Wirklichkeit werden.

Wir nennen Ihnen die 10 der ungewöhnlichsten und seltenen Krankheiten, die es gibt:

Fibrodysplasia ossificans progressiva (kurz FOP) oder auch "Steinmann-Syndrom"

Bei der Fibrodysplasia ossificans progressiva handelt es sich um eine krankhafte, fortschreitende Verknöcherung des Binde- und Stützgewebes im menschlichen Körper.

Die "Versteinerungen" entsteht durch das Fehlen eines Abschaltsignales für das Gen, das für das Skelettwachstum verantwortlich ist. Statt Narbengewebe entwickeln sich bei Verletzungen Knochen - und diese führen langsam zur Versteifung des gesamten Organismus.

Der Name Münchmeyer-Syndrom bezieht sich auf Ernst Münchmeyer (1846–1880), welcher 1869 die Krankheit mit ihren Symptomen beschrieben hatte.

FOP ist vererbbar, allerdings bekommen Erkrankte sehr selten eigene Kinder. Statistiken zufolge ist nur ein Mensch unter 2 Millionen betroffen, weltweit sind Mediziner derzeit etwa 600 Fälle der unheilbaren Krankheit bekannt.

Cotard-Syndrom oder das "Walking Corpse Syndrome"

Das Cotard-Syndrom, benannt nach dem französischen Neurologen Jules Cotard, ist eine seltene psychische Erkrankung, bei der die betroffene Person glaubt, tot zu sein, zu verwesen oder all ihr Blut und die inneren Organe verloren zu haben.

Den "wahnhaften Glaube an die eigene Nicht-Existenz" trifft man vorwiegend bei Psychosen wie Schizophrenie oder bipolaren Störungen an und man behandelt das Zombie-Syndrom mit Medikamenten.

Cotard-Syndrom oder das "Walking Corpse Syndrome"

Das Cotard-Syndrom, benannt nach dem französischen Neurologen Jules Cotard, ist eine seltene psychische Erkrankung, bei der die betroffene Person glaubt, tot zu sein, zu verwesen oder all ihr Blut und die inneren Organe verloren zu haben.

Den "wahnhaften Glaube an die eigene Nicht-Existenz" trifft man vorwiegend bei Psychosen wie Schizophrenie oder bipolaren Störungen an und man behandelt das Zombie-Syndrom mit Medikamenten.

Kälteurtikaria oder Kälteallergie

Die Kälteurtikaria wird physikalisch ausgelöst: Bei Kontakt mit kalten Gegenständen, kaltem Wasser oder kaltem Wind setzt der Körper Histamin frei - ganz wie bei einer Erdnuss- oder Bienenallergie. Die betroffenen Stellen jucken, schwellen an und es bilden sich Quaddeln.

Gefährlich wird es, wenn große Hautflächen mit Kälte in Berührung kommen - dann werden hohe Mengen an Histamin im Körper freigesetzt. Der Blutdruck fällt, der Puls steigt und Atemnot, stechenden Kopfschmerzen und sogar ein Kreislaufschock mit Todesfolge können die Folge sein.

Epidermodysplasia verruciformis oder das "Baummann-Syndrom"

Die Epidermodysplasia verruciformis, oder auch Lewandowsky-Lutz-Dysplasie genannte Krankheit, ist eine extrem seltene, erbliche Hautkrankheit.

Bei den Hautwucherungen handelt es sich natürlich niche um Borke oder Baumrinde, sondern um schuppige Hautflecken und Pappeln, die den Betroffenen aussehen lassen, als wäre er ein Baum.

Xeroderma Pigmentosum oder das "Vampir-Syndrom"

Der Mensch benötigt Sonnenlicht, um Vitamin D zu bilden. Bei zu viel Sonne, zerstört das UV-Licht aber die Haut.

Etwa einer unter 1 Million Menschen ist aber so überempfindlich, dass jeder Lichtstrahl Sonnenbrände und Hautabpellungen verrucht. Dann spricht man von Xeroderma Pigmentosum.

Die Krankheit geht auf eine Genmutation zurück, die einzige, wirkliche "Therapie" ist es, jegliches Sonnenlicht zu meiden und im Dunkeln zu leben - wie ein Vampir eben.

Xeroderma Pigmentosum oder das "Vampir-Syndrom"

Der Mensch benötigt Sonnenlicht, um Vitamin D zu bilden. Bei zu viel Sonne, zerstört das UV-Licht aber die Haut.

Etwa einer unter 1 Million Menschen ist aber so überempfindlich, dass jeder Lichtstrahl Sonnenbrände und Hautabpellungen verrucht. Dann spricht man von Xeroderma Pigmentosum.

Die Krankheit geht auf eine Genmutation zurück, die einzige, wirkliche "Therapie" ist es, jegliches Sonnenlicht zu meiden und im Dunkeln zu leben - wie ein Vampir eben.

Elephantiasis oder das "Elefantenmann-Syndrom"

Bei dieser Krankheit handelt es sich um eine durch einen Lymphstau verursachte, abnorme Vergrößerung eines Körperteils. Meistens sind die Beine oder die äußeren Geschlechtsteile betroffen.

Die Elephantiasis tritt vor allem in Entwicklungsländern auf und man geht davon aus, dass sie als Spätfolge von Infektionen (Fadenwürmer) oder auch durch Lepra, ausgelöst wird.

Hypertrichose - das "Werwolf Syndrom"

Hier handelt es sich um Körperbehaarung, die weit über das übliche Maß hinaus geht.Die Hypertrichose kann lokal begrenzt auftreten, aber auch am gesamten Körper, was die erkrankten aussehen lässt, wie "Wolfsmenschen".

Wirklich behandeln kann man das meist vererbte Syndrom nicht. Was bleibt, sind herkömmliche Enthaarungsmaßnahmen wie das Wachsen oder Lasern der betroffenen Körperstellen.

Wasserurtikaria oder auch Wasserallergie

Die Wassernesselsucht ist sehr selten - weltweit sind nur 35 Fälle bekannt. Die Betroffenen spüren dabei, wenn sie in Kontakt mit Wasser kommen, eine Reaktion, als hätten sie Brennnesseln berührt. Dieser Fakt ist umso kurioser, als dass der menschliche Körper selbst zu ein großen Teil aus Wasser besteht.

Wissenschaftler rätseln noch immer, was die Wasserurtikaria auslöst - ob es am Ende gar nicht das Wasser, sondern bestimmte Verunreinigungen darin sind.

Zur Behandlung der Wasserallergie werden Antihistaminika verabreicht.

Alien-Hand-Syndrom (AHS)

Wenn "die rechte Hand nicht weiß, was die Linke tut", und zwar nicht nur sprichwörtlich, dann liegt das Alien-Hand-Syndrom vor.

Die sehr selte, neurologische Störung tritt bei Split-Brain-Patienten und manchmal nach Schlaganfällen oder Infektionen auf.

AHS-Patienten haben keine oder nur wenig Kontrolle über eine ihrer Hände. Sie empfinden diese als fremd und nicht als Körperteil. Zudem "arbeitet" die Alien Hand oft gegen die andere - will der Betroffene Mensch etwas essen, hält ihn die Hand davon ab. In Extremfällen, und das klingt jetzt wirklich filmreif, will ihn seine Alien Hand sogar erwürgen.

Das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom (FAS)

Bei der seltenen, neurologische Erkrankung, die manchmal nach Schlaganfällen oder einem Schädel-Hirn-Trauma auftritt, ändern sich bei den Betroffenen die Sprachmelodie und das Sprachmuster, was meist als "seltsamer" Akzent gedeutet wird. Seltsam deshalb, weil die Patienten dann in einem fremdländischen Akzent sprechen, auch wenn sie die andere Sprache nie gelernt, oder das entsprechende Land nie besucht haben.

Die einzige Behandlung für das Syndrom ist eine intensive Sprachtherapie.

Das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom (FAS)

Bei der seltenen, neurologische Erkrankung, die manchmal nach Schlaganfällen oder einem Schädel-Hirn-Trauma auftritt, ändern sich bei den Betroffenen die Sprachmelodie und das Sprachmuster, was meist als "seltsamer" Akzent gedeutet wird. Seltsam deshalb, weil die Patienten dann in einem fremdländischen Akzent sprechen, auch wenn sie die andere Sprache nie gelernt, oder das entsprechende Land nie besucht haben.

Die einzige Behandlung für das Syndrom ist eine intensive Sprachtherapie.

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