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Das Baby ist da! Diese 10 Dinge brauchen Sie sofort

Endlich ist das Baby da - aber was sind die ersten Dinge, die Sie nach der Geburt unbedingt sofort zu Hause brauchen? Sicherlich haben Sie schon durch andere Eltern oder aus der Familie jede Menge Tipps und Ratschläge erhalten - aber was von den scheinbar hundert Dingen braucht man wirklich?

Bewahren Sie die Ruhe - die meisten Dinge ergeben sich mit der Zeit und können später dazu gekauft werden. Was aber in keiner Baby-Erstausstattung fehlen sollte, haben wie Ihnen in einer Checkliste zusammen gefasst und in folgende Punkte gegliedert:

1 Behördengänge
2 Nachsorge
3 Kleidung
4 Schlafen
5 Wickeln
6 Baden
7 Ernährung
8 Spaziergang
9 Bauchweh & Co
10 Spielen

Fotos: Twitter

Behördengänge
- Anmeldung beim Standesamt und ggf. beim Einwohnermeldeamt
- Vaterschaftsanerkennung (kann man aber auch schon vor der Geburt erledigen) - Anmeldung bei der Krankenkasse
- Kindergeld beantragen
- Elterngeld beantragen
- Aufnahme des Kindes bei der Haftpflichtversicherung
- Lohnsteuerkarte ändern lassen
- Den Arbeitgeber über die Geburt informieren

Nachsorge
Eine erste Unterstützung erfahren Sie durch Ihre Hebamme. Diese wird Sie bei allen Fragen rings um Gesundheit, Pflege, Stillen und anderen wichtigen Fragen beraten und Ihnen helfen.

Die Krankenkasse zahlt bis zu acht Hebammen-Besuche zusätzlich innerhalb der ersten acht Wochen nach der Geburt, aber auch darüber hinaus können junge Mütter eine weitere Unterstützung ihrer Hebamme erhalten, dazu ist dann ein ärztliches Attest notwendig.

Nachsorge
Eine erste Unterstützung erfahren Sie durch Ihre Hebamme. Diese wird Sie bei allen Fragen rings um Gesundheit, Pflege, Stillen und anderen wichtigen Fragen beraten und Ihnen helfen.

Die Krankenkasse zahlt bis zu acht Hebammen-Besuche zusätzlich innerhalb der ersten acht Wochen nach der Geburt, aber auch darüber hinaus können junge Mütter eine weitere Unterstützung ihrer Hebamme erhalten, dazu ist dann ein ärztliches Attest notwendig.

Babyausstattung: Welche Kleidung braucht man sofort?
Je nach Jahreszeit benötigen sie unterschiedliche Kleidung - im Winter etwas mehr. Das Prinzip der Zwiebel macht viel Sinn, weil Sie ihr Kind so schnell und problemlos auf neue oder sich verändernde Temperaturen und Umgebungen anpassen können.

Das brauchen Sie sofort, wenn Sie nach dem Krankenhaus nach Hause kommen:
- 6 - 8 Bodys aus Baumwolle oder Seide - im Sommer mit kurzen, im Winter mit langen Ärmeln
- 3 - 4 Strampler
- 3 - 4 Jäckchen aus Baumwolle, Wolle oder Seide
- 2 Mützchen aus Baumwolle
- 4 Paar Söckchen
- Eventuell Babyschuhe aus Wolle
- im Winter: Einen Schneeanzug, ein oder zwei dicke Wollmützen
- 2 Wolldecken, im Winter Daunendecken oder auch ein Lammfell

Packen Sie Ihr Baby nie zu warm ein - so kleine Babies können noch nicht schwitzen, hohe Temperaturen also nicht so wie wir regulieren. Achten Sie auf eine stabile Raumtemperatur ohne Zugluft. Die ideale Zimmertemperatur für Neugeborene liegt bei 18 bis 21 Grad - nicht mehr! Nachts darf die Temperatur durchaus bis auf 12 Grad herunter gehen. Und das Schlafen in stark geheizten Räumen ist nicht gut für ein Neugeborenes!

Woran merke ich, dass das mein Baby schwitzt?
Wenn Sie unsicher sind ob Ihr Baby friert oder überhitzt ist, fühlen Sie an seinem Nacken. Dieser sollte warm aber nicht heiß sein.

Schlafen: Wiege, Tragetuch oder Elternbett?
Ein Kinderbett, ein Beistellbett oder eine Wiege sollten Sie schon vor der Geburt aufgestellt haben. Wählen Sie, was Ihnen davon am liebsten ist, da gibt es kein Richtig oder Falsch.

Gehen Sie aber nicht davon aus, dass Ihr Kleines sein Bett von Anfang an und immer nutzt. Ein Neugeborenes schläft viel - aber das sehr unregelmäßig. Im Mutterleib hatte es seine ganz eigenen Rhythmen und es braucht eine Weile, bis es sich unsere Tag- und Nachtrythmen gewöhnt. Und: Ein Neugeborenes braucht weiterhin ganz viel Körperkontakt mit der Mutter - es fühlt sich meist am allerwohlsten da, wo es ja gerade hergekommen ist! Schlafen Sie ruhig auch gemeinsam im “großen” Elternbett.

Und ein Tragetuch bietet sich an. So nehmen Sie Ihr Kind überall dahin mit, wo Sie auch gerade sind. Die Faustregel hier: Wenn Sie sich dabei wohl fühlen, wird es auch ihr Baby tun. Und “verziehen” können Sie ein Kind durch zu viel Tragen ganz bestimmt nicht.

Womit zudecken - Decke oder Schlafsack?
Ein Baby sollte nach heutigem Wissenstand beim Schlafen auf dem Rücken liegen - sonst ist die Gefahr, dass es ersticken kann, größer. Auch raten die meisten zu Schlafsäcken statt einer Decke.

Und: Neugeborene lieben enge Räume statt großer Betten. Begrenzen Sie den Kinderwagen, das Bettchen oder die Wiege zusätzlich mit einem Schnuffeltuch oder “Pucken” Sie es. Achten Sie aber immer darauf, dass Decken oder andere Gegenstände nicht zu einer Gefahrenquelle werden können!

Das brauchen Sie:
- Kinderbett oder Wiege
- 3 - 4 Spannbettlaken
- 2 - 3 Schlafsäcke
Bitte keine Kopfkissen! Die Erstickungsgefahr ist zu hoch.

Wickeln
Ein Wickeltisch und Windeln sollten Sie sofort zu Hause haben. Als Wickeltisch können Sie auch einen Kommode in Bauchhöhe verwenden. Das Wickeln auf dem Bett empfiehlt sich deshalb nicht, weil es den Eltern schnell auf den Rücken gehen kann.

Wegwerfwindeln gibt es in großer Vielzahl schon für Neugeborene, also in sehr kleinen Größen. Sie können aber auch zwischen vielen Varianten waschbarer Windeln wählen. Rechnen Sie bei einem Neugeborenen mit etwa sieben bis neun nassen Windeln innerhalb von 24 Stunden.

Für die Pflege und das Säubern verwenden Sie anfangs nur warmes Wasser und einen weichen Lappen. Später können Sie Pflegeprodukte wie eine Wundsalbe und ein sanftes Waschgel oder Feuchttücher dazu nehmen. Von Puder wird heute meist abgeraten, weil es die zarten Atemwege eines Säuglings verstopfen und / oder strapazieren kann.

Wickeln
Ein Wickeltisch und Windeln sollten Sie sofort zu Hause haben. Als Wickeltisch können Sie auch einen Kommode in Bauchhöhe verwenden. Das Wickeln auf dem Bett empfiehlt sich deshalb nicht, weil es den Eltern schnell auf den Rücken gehen kann.

Wegwerfwindeln gibt es in großer Vielzahl schon für Neugeborene, also in sehr kleinen Größen. Sie können aber auch zwischen vielen Varianten waschbarer Windeln wählen. Rechnen Sie bei einem Neugeborenen mit etwa sieben bis neun nassen Windeln innerhalb von 24 Stunden.

Für die Pflege und das Säubern verwenden Sie anfangs nur warmes Wasser und einen weichen Lappen. Später können Sie Pflegeprodukte wie eine Wundsalbe und ein sanftes Waschgel oder Feuchttücher dazu nehmen. Von Puder wird heute meist abgeraten, weil es die zarten Atemwege eines Säuglings verstopfen und / oder strapazieren kann.

Baden: Welche Pflegeprodukte - und wie oft?
Ein bis zweimal in der Woche sollte man sein Neugeborenes baden - dafür eignen sich spezielle Baby-Badewannen oder Badeiemer am besten. Dazu ist ein Thermometer für die Wassertemperatur empfehlenswert.

- Zum Waschen reicht zu Beginn einfach nur Wasser raus. Später können Sie milde Babyseife und Babyshampoo verwenden.
- Zum Kämmen gibt es besondere, sehr weiche abbürsten. Milchschorf sollte übrigens nicht von der Kopfhaut entfernt werden, dieser fällt von alleine ab.
- Für die Pflege von der Ohren verwenden sie Wasser und einen weichen Lappen, bitte keinen Ohrenstäbchen!
- Die Nägel werden mit einer Baby-Nagelschere gestutzt - allerdings erst nach ca. vier Wochen
- Ein Handtuch zum Abtrocknen und ein Waschlappen oder ein Schwamm zum Waschen.

Ernährung:
Frauen die ausschließlich stillen haben einen großen Vorteil: Sie tragen die Nahrung für ihr Baby immer mit sich. Still-BH und Stillkissen sind empfehlenswert, aber nicht unverzichtbar. Mit dem Kauf eines (meist sehr preisintensiven) Still-Bhs sollten Sie auch ein paar Tage warten, weil es vorher schlecht abschätzbar ist, wie sehr die Brüste tatsächlich anschwellen.

Sollten Sie Probleme mit dem Stillen haben, sind Brustwarzensalben und Silkonhütchen sehr nützlich, diese Dinge können Sie aber später anschaffen.

Milch abpumpen - was brauche ich?
Mütter die wissen, dass sie Milch abpumpen werden, sollten auch gleich zu Beginn eine Milchpumpe, Trinkflaschen, Aufbewahrungsbehhälter für die Milch, Flaschenwärmer und ein Sterilisationsgerät zu Hause parat haben. Wer oft abpumpen möchte sollte eine elektrische Pumpe haben, bei seltenem Pumpen reicht auch eine mechanische Milchpumpe. Viel Apotheken leihen solche Geräte übrigens aus!

Flaschennahrung:
- 3 - 4 große Flaschen mit Saugern für Milch
- 2 kleine Flaschen mit Feinlochsaugern für Tee
- Thermometer (zum Kontrollieren, ob die Flasche die richtige Temperatur hat)
- Babykost- und Flaschenwärmer (oder Nahrung im Wasserbad erwärmen)
- Sauger- und Flaschenbürste
- Baby-Tee, z.B. Fenchel-Kümmel-Anis
- Säuglingsmilchnahrung
- für unterwegs gibt es auch Milchpulverportionierer
- Dampfsterilisator/Vaporisator oder großer Topf zum Auskochen für die Sauger, Flaschen und das Zubehör
- Plastiklöffel zum Umrühren
- 6 Lätzchen
- eventuell 1 Schnuller

Spucktücher und Lätzchen sind allen Frauen (und Vätern) zu empfehlen - viele Babys spucken beim Bäuerchen

Spazieren gehen
Ein Kinderwagen gehört auf jeden Fall zu den ersten Dingen, die Sie brauchen. Für das Auto eignen sich Babyschalen, die auf die Bedürfnisse von Neugeborenen abgestimmt sind.

Je nach Jahreszeit gehören in den Kinderwagen:
- Sonnensegel oder -tuch
- eine Decke
- Wintersack oder Daunendecke
- Spannbettlaken
- Spielzeuge wie Spieluhren oder Kuscheltiere und Greiflinge können, müssen aber nicht sein.

Gehen Sie viel und oft raus - auch im Winter! Das tut Ihrem Baby und Ihnen gut und hebt die Laune.

Bauchweh und Co
Wärmflasche oder Kirschkernkissen gegen Bauchschmerzen und Koliken sind aus einer Baby-Erstaustattung nicht wegzudenken. Achten Sie bitte immer darauf, dass die wärmenden Helfer nicht kochend heiß sind!

Zur Babyausstattung gehören auch ein Fieberthermometer und für den ersten Schnupfen eine Saugpumpe für die Nase. Medikamente verschreibt - selbstverständlich - der Arzt. Geben Sie in keinem Fall Medikamente nach eigenem Ermessen!

Spieldecke und Baby-Wippe
Sie können Ihr Baby tagsüber auf eine Spieldecke legen, anfangs auf den Rücken, später auf den Bauch. Hier hat es Freiraum und kann erste Bewegungen, Rollübungen und Erkundungstouren machen.

Manche Eltern schwören auf auf Baby-Wippen, an die man Mobilés und andere Spielgeräte anbringen kann. Bitte lassen Sie Ihr Kind darin aber niemals unbeaufsichtigt!

Spieldecke und Baby-Wippe
Sie können Ihr Baby tagsüber auf eine Spieldecke legen, anfangs auf den Rücken, später auf den Bauch. Hier hat es Freiraum und kann erste Bewegungen, Rollübungen und Erkundungstouren machen.

Manche Eltern schwören auf auf Baby-Wippen, an die man Mobilés und andere Spielgeräte anbringen kann. Bitte lassen Sie Ihr Kind darin aber niemals unbeaufsichtigt!

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