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Der Weltgesundheitstag 2015 steht unter dem Motto Lebenmittelsicherheit

Erkrankungen durch Lebensmittel sind sehr viel weiter verbreitet, als es bisher registriert wurde. Aus diesem Anlass widmet sich der diesjährige Weltgesundheitstags am 7. April 2015 genau diesem Thema: Die WHO informiert über Risiken und will zu einer besseren Überwachung anregen.

Das Robert Koch-Institut registriert jährlich tausende, potenziell lebensmittelbedingte, Krankheiten. Und die Infektionen mit Bakterien und Viren aus Lebensmitteln nehmen zu: In Deutschland werden heute rund 11 Prozent mehr Patienten wegen Salmonellen- oder Campylobacter-Infektionen behandelt, als noch vor 15 Jahren. 2013 waren es insgesamt 16 900 Menschen - die Dunkelziffer liegt allerdings noch höher.

Spektakuläre Ausbrüche geraten auch in die Schlagzeilen - wie beispielsweise im Jahr 2011, als knapp 4000 EHEC-Erkrankungen in Deutschland, Frankreich und anderen 14 Ländern gemeldet wurden, von denen 900 Fälle zum hämolytisch-urämischem Syndrom (HUS) führten und 55 Menschen schließlich daran starben.

Spektakuläre Ausbrüche geraten auch in die Schlagzeilen - wie beispielsweise im Jahr 2011, als knapp 4000 EHEC-Erkrankungen in Deutschland, Frankreich und anderen 14 Ländern gemeldet wurden, von denen 900 Fälle zum hämolytisch-urämischem Syndrom (HUS) führten und 55 Menschen schließlich daran starben.

Die meisten durch Lebensmittel verursachten Erkrankungen bleiben jedoch im Dunklen und werden nicht öffentlich vermeldet. Es gibt sie aber dennoch - dabei könnte eine Vielzahl der Infektionen durch mehr Hygiene und eine bessere Information der Verbraucher vermieden werden.

Eine immer größer werdende Auswahl an Produkten erschwert aber eine genaue Überwachung. Besonders außerhalb der natürlichen Saison produzierte Lebensmittel, die teilweise über die Kontinente hinweg transportiert, verarbeitet und verkauft werden, sorgen für wenig Sicherheit in dem Bereich. Auch Speisen, die den Endverbraucher außerhalb des eigenen Zuhauses erreichen, machen die Kontrolle nicht eben leichter.

Die WHO kritisiert besonders, dass Surveillance- und Meldesysteme in Europa begrenzt sind und Verbraucher somit potenziellen Gefahren ausgesetzt sind. Die Gesundheitsorganisation appelliert an die Politik, neue und bessere Systeme und Infrastrukturen für Lebensmittelsicherheit aufzubauen. Zudem fordert sie eine bessere Kommunikation und Kooperation zwischen den verschiedenen Bereichen der Bevölkerungs- und Tiergesundheit sowie der Landwirtschaft.

Die WHO kritisiert besonders, dass Surveillance- und Meldesysteme in Europa begrenzt sind und Verbraucher somit potenziellen Gefahren ausgesetzt sind. Die Gesundheitsorganisation appelliert an die Politik, neue und bessere Systeme und Infrastrukturen für Lebensmittelsicherheit aufzubauen. Zudem fordert sie eine bessere Kommunikation und Kooperation zwischen den verschiedenen Bereichen der Bevölkerungs- und Tiergesundheit sowie der Landwirtschaft.

Politiker sollten global denken, aber lokal handeln - nur so könnten die im Inland erzeugten Lebensmittel auch im Ausland sicher sein.

Die Bürger hingegen sollten sich vermehrt über soziale Medien engagieren. Unter dem Hashtag #safefood kann man beispielsweise das Konzept "Lebensmittelsicherheit: Vom Bauernhof zum Teller" unterstützen.

Am heutigen 7. April gibt es zudem einen Twitter-Chat 14 bis 15 Uhr. Experten aus diversen Organisationen in Europa werden hier Fragen zum Thema Lebensmittelsicherheit beantworten und den verräuchern Ratschläge geben.

Der Weltgesundheitstag ist im Jahr 1948 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschlossen worden. Seitdem findet er jährlich, am 7. April statt. Der Zweck dieses Tages besteht darin, allen Völkern weltweit dabei zu helfen, den bestmöglichen Gesundheitszustand zu erreichen.

In jedem Jahr steht ein andere Gesundheitsproblem im Blickpunkt des Aktionstages. Im vergangenen Jahr war es das Motto: "Kleiner Biss, große Bedrohung" und es ging um sogenannte "vektorübertragene Krankheiten", also Krankheiten, die von Mücken, Fliegen und Zecken übertragen werden.

In jedem Jahr steht ein andere Gesundheitsproblem im Blickpunkt des Aktionstages. Im vergangenen Jahr war es das Motto: "Kleiner Biss, große Bedrohung" und es ging um sogenannte "vektorübertragene Krankheiten", also Krankheiten, die von Mücken, Fliegen und Zecken übertragen werden.

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