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Wie feiert man Pfingsten in Deutschland?

In Deutschland und in einigen anderen Ländern ist der Pfingstmontag ein Feiertag - also arbeits- und schulfrei. Aber was kann man machen? Und gibt es bestimmte Bräuche oder Riten am Pfingstfest? Wir klären auf:

10 Fakten: Warum feiert man Pfingsten?

Fotos: Twitter

Ein bekanntes Brauchtum an Pfingsten ist der Pfingstritt. Verbunden damit werden oft die Äcker gesegnet, ein geschmückter Pfingstochse kündigt die Weidezeit an.

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Unruhnacht

In Österreich und in Teilen von Deutschland nennt sich die Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag die "Unruhnacht". Eigentlich sollten böse Geister vertrieben werden, heute spielt man anderen aber eher böse Streiche - das Verstecken von Gegenständen beispielsweise oder das Verstellen von Haustüren.

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Unruhnacht

In Österreich und in Teilen von Deutschland nennt sich die Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag die "Unruhnacht". Eigentlich sollten böse Geister vertrieben werden, heute spielt man anderen aber eher böse Streiche - das Verstecken von Gegenständen beispielsweise oder das Verstellen von Haustüren.

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Pfingststehlen:

Daran schließt sich dieser Brauch an. Beim Pfingststehlen gilt folgende Regel: Alles, was nicht durch ein Dach geschützt ist (also im Haus aufbewahrt wird), darf man mitnehmen oder verstecken.

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Pfingstbaumpflanzen:

In Niedersachsen werden die sogenannten Pfingstbäume gepflanzt. Dabei handelt es sich um frisch geschlagene Birken, die, ähnlich wie ein Maibaum, festlich geschmückt werden. Rituelle Lieder und ein Festschmaus mit Tanz vervollständigen den Brauch an Pfingsten.

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Birkenstecken:

Junggesellen machen sich in der Pfingstnacht zum Haus ihrer Liebsten auf und stellen ihr, als Beweis für ihre Zuneigung, eine Birke an die Hauswand. In manchen Regionen zeichnen sie zudem auch eine Kalkspur bis zu ihrem eigenen Haus - damit klar ist, wer die Frau umwirbt.

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Birkenstecken:

Junggesellen machen sich in der Pfingstnacht zum Haus ihrer Liebsten auf und stellen ihr, als Beweis für ihre Zuneigung, eine Birke an die Hauswand. In manchen Regionen zeichnen sie zudem auch eine Kalkspur bis zu ihrem eigenen Haus - damit klar ist, wer die Frau umwirbt.

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Oelder Pfingstenkranz

In Oelde nennt sich ein ähnlicher Brauch "Pfingstenkranz". Auch hier sind es junge Birken, die frisch geschlagen und festlich geschmückt aufgestellt werden.

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Geißbockversteigerung

Bei der Deidesheimer Geißbockversteigerung handelt es sich um ein Stadtfest mit Historienspielen, das jedes Jahr am Dienstag nach Pfingsten gefeiert wird. Höhepunkt des Brauches ist die Versteigerung eines Ziegenbocks.

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Wäldchestag

In Frankfurt am Main feiert man am Dienstag nach Pfingsten den Wäldchestag - scherzhaft wird dieser Tag auch als Frankfurter Feiertag bezeichnet, denn viele Geschäfte haben auch nach dem offiziellen Feiertag, dem Pfingstmontag, noch geschlossen.

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Knoblauchsmittwoch

Am Mittwoch nach Pfingsten feiert man in Halle an der Saale traditionsgemäß den Knoblauchsmittwoch. Eingeführt wurde er 1088 vom Gegenkönig Hermann von Salm - aus gesundheitlichen Gruenden bestimmte dieser, dass jeder ein ein Knoblauchmahl einnehmen solle.

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Jugend- und Kindergruppen veranstalten in jedem Jahr gerne Pfingstzeltlager an Pfingsten.

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Jugend- und Kindergruppen veranstalten in jedem Jahr gerne Pfingstzeltlager an Pfingsten.

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