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Zecken, FSME und Borreliose: 8 Fakten zu Beginn der Saison

Warmes Wetter ist optimal für Zecken - folglich steigen im Sommer die Zahlen der der Zeckenbisse an. Aber wie groß ist die Gefahr einer gefährlichen Infektion mit Krankheiten wie FSME oder Borreliose und wie kann man sich dagegen schützen?

Tot wegen Zeckenbiss: Schauspieler Tim Schulz ist gestorben

Fotos: Twitter

Welche Krankheiten übertragen Zecken?

Die Borreliose ist die häufigste von Zecken übertragene Krankheit und kommt deutschlandweit vor. Jährlich sollen etwa 60 000 bis 100 000 Neuerkrankungen auftreten.

Auch die Infektionskrankheiten Lyme-Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, werden von Zecken übertragen. Die Viruserkrankung beschränkt sich mit wenigen Ausnahmen auf Süddeutschland und auf Urlaubsgebiete in Ost- und Südosteuropa, in Österreich, der Schweiz, dem Baltikum, Finnland und Schweden.

Nach einem Zeckenbiss kann es zu grippeähnlichen Symptomen kommen, ebenso wie zu einer Entzündung der Hirnhaut (Meningitis), einer Entzündung des Gehirns selbst (Enzephalitis) oder des Rückenmarks (Myelitis).

Risikogebiete und -zeiten: Wann und wo ist das Risiko besonders hoch?

Ab dem Frühjahr bis in den Herbst, am meisten allerdings im Sommer ist die Zeckengefahr am höchsten. In Wäldern und Wiesen lauern die Zecken auf Grashalmen, im Gebüsch und an Baumstümpfen. Wanderer und auf Wiesen spielende Kinder sind also am meisten gefährdet.

Risikogebiete und -zeiten: Wann und wo ist das Risiko besonders hoch?

Ab dem Frühjahr bis in den Herbst, am meisten allerdings im Sommer ist die Zeckengefahr am höchsten. In Wäldern und Wiesen lauern die Zecken auf Grashalmen, im Gebüsch und an Baumstümpfen. Wanderer und auf Wiesen spielende Kinder sind also am meisten gefährdet.

Risikogebiete für Zecken in Deutschland

Das Robert Koch-Institut (RKI) aktualisiert jedes Jahr eine Karte der Risikogebiete auf Landkreisebene. Im Jahr 2015 gelten 142 Landkreise als Risikogebiete.

Wer ist am meisten von der Borreliose betroffen?

Kinder im Grundschulalter sowie Erwachsene, die älter als 60 sind, tragen das größte Risiko für Zeckenstiche, besonders, wenn sie in ländlichen Gebieten leben.

Tot wegen Zeckenbiss: Schauspieler Tim Schulz ist gestorben

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Wie groß ist die Gefahr einer Borreliose-Erkrankung?

Weil die Borreliose lediglich in einigen Bundesländern meldepflichtig ist, ist eine genaue Einschätzung nicht möglich. Zudem schwankt die Zahl der (offiziellen) Erkrankungen regional sehr stark. man geht aber davon aus, dass die Übertragungsrate lokal bei bis zu 30 Prozent betragen kann.

Wie groß ist die Gefahr einer Borreliose-Erkrankung?

Weil die Borreliose lediglich in einigen Bundesländern meldepflichtig ist, ist eine genaue Einschätzung nicht möglich. Zudem schwankt die Zahl der (offiziellen) Erkrankungen regional sehr stark. man geht aber davon aus, dass die Übertragungsrate lokal bei bis zu 30 Prozent betragen kann.

Wie groß ist das Risiko einer FSME-Erkrankung?

Jede hundertste bis tausendste Zecke trägt, im deutschlandweiten Durchschnitt, das FSME-Virus mit sich, am stärksten betroffen sind aber die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern. Die Viruserkrankung erstreckt sich zudem auf Urlaubsgebiete in Ost- und Südosteuropa, in Österreich und Schweiz, im Baltikum, in Finnland und Schweden. Generell sind die Fallzahlen aber deutlich geringer, als die von Borreliose-Erkrankungen.

Wer ist am meisten von FSME betroffen?

Das Erkrankungsrisiko ist für Erwachsene und ältere Menschen höher, als für Kinder. Die höchsten Infektionsraten werden bei Männern im Alter von 40 bis 49 Jahren, bei Frauen im Alter von 50 bis 59 Jahren gemessen.

Bei Kindern geht die etwas niedrigere Infektionszahl womöglich auf empfohlene Schutzimpfungen zurück. Zudem verläuft die Erkrankung bei Kindern normalerweise leichter als bei Erwachsenen und auch Folgeschäden sind seltener.

Wie kann man sich schützen?

Zunächst sollte man den Zecken ihren Weg schwerer machen: Tragen Sie feste Schuhe, lange Hosen, die Sie in die Socken stecken, langärmelige Sachen und benutzen Sie spezielles Anti-Zeckenspray.

Weil all dies aber, gerade bei Kindern, nicht immer einhaltbar ist, suchen Sie sich und ihre Kinder jeden Abend gründlich ab. Eine Borreliose-Erkrankung kann man dadurch beispielsweise verhindern, weil der Erreger erst einige Stunden nach dem Zeckenstich übertragen wird. (Die FSME-Viren hingegen werden aber direkt beim Stich, mit dem Speichel der Zecke, injiziert.)

Tot wegen Zeckenbiss: Schauspieler Tim Schulz ist gestorben

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Wie kann man eine Zecke entfernen?

Wenn Sie ein Zecke entdecken, ziehen Sie sie heraus. Halten Sie eine Pinzette oder eine Zeckenzange/-karte möglichst nah über der Haut und ziehen Sie die Zecke so gerade wie möglich aus der Haut gezogen. Nutzen Sie werdet Öle noch Klebstoff und drücken Sie auch nicht auf den Hinterleib!

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Wie kann man eine Zecke entfernen?

Wenn Sie ein Zecke entdecken, ziehen Sie sie heraus. Halten Sie eine Pinzette oder eine Zeckenzange/-karte möglichst nah über der Haut und ziehen Sie die Zecke so gerade wie möglich aus der Haut gezogen. Nutzen Sie werdet Öle noch Klebstoff und drücken Sie auch nicht auf den Hinterleib!

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