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Bipolare Störung: Was ist das und wie wird es behandelt?

Die bipolare Störung gehört zu der Gruppe der affektiven Erkrankungen. Die Betroffenen leiden häufig sehr stark unter den Symptomen, die sich, wie der Name ja schon verrät, in einem Wechselspiel von niedergeschlagener und gehobener Stimmung wiederspiegeln. Genese, Verlauf und Behandlung sind Einzelfallspezifisch. Sie sollten in jedem Falle einen Spezialisten aufsuchen.

Das sind Behandlungsmöglichkeiten

Denn die bipolare Störung zeigt sich, je nach Erscheinungsform, in kürzeren oder längeren depressiven Episoden, die aus gedrückter Stimmung, Lust- und Antriebslosigkeit, Interessenverlust und sozialem Rückzug zeigen. In schlimmen Fällen können hier auch Lebensüberdruß- und Suizidgedanken mit auftreten. Wenn diese Phase überwunden ist, tritt häufig eine manische Phase auf, also eine ohne ersichtilichen Grund gute Stimmung, vermehrter Antrieb, risikohaftes oder riskantes Verhalten oder auch verschwenderisches Verhalten.

Beide Phansen bilden die beiden "Pole" der bipolaren Störung, und können in raschem Wechsel (rapid cycling) oder auch in größeren Abständen von Wochen, Monaten oder Jahren auftreten. Egal welche Art vorliegt, die Symptome sind belastend und ernst zu nehmen.

Medizinisch hilft Ihnen die Einnahme eines Phasenprophylaktikums, das die "Spitzen" nach unten und oben dämpft, so dass die Stimmung stabiler bleibt. Dies ist dringlichst zu empfehlen.

Ebenso wichtig und gut ist es, wenn Sie sich in psychotherapeutische Behandlung begeben- hier können Sie den verbesserten Umgang mit der Erkrankung leren. Viele Mebschen haben diese Diagnose und führen ein ganz normales Leben- auch Stars wie zum Beispiel Catherine Zeta-Jones sollen von der bipolaren Störung betroffen sein. Wenn Sie Ihre Kompetenzen erweitern dann können Sie dies auch schaffen- auch wenn es sich am Anfang vielleicht unmöglich anfühlt. Holen Sie sich Hilfe.

Ein normales Leben führen

Die bipolare Störung, bzw. die Diagnose ebenjener, ist zwar ein starker Schlag, aber kein Grund zu verzweifeln. Mit medizinischer und psychotherapeutischer Versorgung sind die Symptome in den Griff zu bekommen und ein Umgang mit diesen kann auch erlernt werden. In jedem Falle ist es wichtig, dass Sie sich an Experten wenden- dann werden Sie rechtzeitig eingreifen können.

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