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Brustverkleinerung - Gute und schlechte Gründe

Wenn man über eine Brustverkleinerung nachdenkt, sollte man sich die Gründe dafür klar machen und überlegen, ob die Operation wirklich das Problem löst, das man gerade hat. Denn es gibt viele Gründe, aus denen jemand darüber nachdenken könnte, sich die Brüste verkleinern zu lassen und nicht alle davon sind wirklich gut.

Medizinische Gründe immer wichtig

Was natürlich immer wichtig ist, sind medizinische Gründe für eine Brustverkleinerung. Oft sorgen große Brüste beispielsweise dafür, dass jemand Probleme mit der Wirbelsäule bekommt, weil er sich nicht grade halten kann oder weil er einfach so viel Gewicht vorne an der Brust trägt, dass er unter ständigen Rückenschmerzen leidet. Weil ein Eingriff aber auch nicht ohne weiteres von Statten geht und man unter den Nachwirkungen und Schmerzen auch eine Weile leiden kann, kann man sich auch hier manchmal anders behelfen: Training für die Rücken- und Brustmuskulatur kann beispielsweise manchmal helfen. Wenn der Arzt (man kann beim Hausarzt starten, der einen an den Orthopäden oder andere Ärzte weiter verweisen kann) auch der Meinung ist, dass eine Brustverkleinerung medizinisch gesehen ratsam wäre, dann kann er das bestätigen und ein entsprechender Antrag auf Kostenerstattung bei der Krankenkasse wird eher genehmigt.

Schlechtere Gründe für eine Brustverkleinerung sind rein psychische: Oft genug fühlen sich Frauen auf ihre Brüste reduziert und ob das nun dazu führt, dass sie diesen Teil ihres Körpers vergrößern, verkleinern oder verschieben lassen wollen: Einen schmerzhaften und nicht risikofreien Eingriff sollten verschobene Selbstbilder nicht zur Folge haben. Wenn irgendwie möglich sollte man lieber die Personen oder Faktoren aus seinem Leben verschieben, die für ein schlechtes Gefühl sich selbst gegenüber sorgen, als Geld für die Veränderung des Körpers auszugeben, die solchen Leuten eh nie reichen wird.

Gründlich Abwägen und beraten lassen

Man sollte sich vor einer Brustverkleinerung immer gut beraten lassen. Denn auch wenn die Brustverkleinerung medizinisch angemessen ist: Der Eingriff ist nicht risikofrei, wie keiner unter Narkose, und man muss danach für einige Wochen mit Taubheit oder auch Schmerzen rechnen. Das kann durch ein neues Lebensgefühl und bessere Bewegungsmöglichkeiten aufgehoben werden, aber diese Verbesserung wird eine Weile auf sich warten lassen.

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