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Burn Out: Modeerscheinung oder ernste Krankheit?

In der Gesellschaft ist das Wort Burn Out schon fast zu einer Modeekrankheit geworden. Manager, Schüler und Studenten, berufstätige Mütter und viele Leute mehr leiden unter dem Burn Out. Doch was verbirgt sich wirklich hinter der Krankheit und wie kann man feststellen, dass man einen Burn Out hat? Der Begriff 'Burn Out' kommt aus dem Englischen und heißt soviel wie ausgebrannt sein.

Ungefähr so fühlt sich es sich auch an, wenn man einen Burn Out hat. Man ist müde, schwach, lustlos und depressiv. Aufgaben, die sonst immer Spaß gemacht und motiviert haben, sind eine reine Last. Auch soziale Kontakte sowie leichte Alltagsaufgaben erscheinen unüberwältigend zu sein. Wie es zu einem Burn Out Syndrom kommen kann, ist bis jetzt noch in der Wissenschaft umstritten. Fest steht aber, dass der wachsende Leistungsdruck, wenig Schlaf, permanenter Stress und wenige Entspannungsphasen schnell zu einem ausgebrannten Gefühl führen können.

Allerdings sind einige Menschen anfälliger für die Symptome als andere, so dass nicht jede Person sofort bei den Umweltmerkmalen mit einem Burn Out Syndrom reagiert. Es müssen schon viele kleine Teilchen zusammen kommen, was eine exakte Bestimmung der Ursachen für Wissenschaftler so schwierig macht. Wer die Symptome bei sich feststellen sollte, sollte so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen. Im Internet findet man auch Fragebögen, über die man herausfinden kann, ob die Erscheinungen am eigenen Körper in die Richtung eines Burn Out Syndroms gehen.

Die Behandlung besteht in den meisten Fällen aus viel Ruhe und auch Psychotherapie. Der Patient muss erlernen, wie er in der Zukunft mit Stresssituationen besser umgehen kann, um weitere Schwächeanfälle zu vermeiden. Um die körperliche und psychische 'Ausbrennung' zu vermeiden, sollte man regelmäßig Ruhe- und Entspannungsphasen einbauen und auch beruflich einen Schritt zurücktreten, wenn man merkt, dass man sich schnell überlastet fühlt.

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