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Chai Tee: Einfache Rezepte für orientalischen Genuss

Die Globalisierung hat auch ihre guten Seiten, schon vor einigen Jahrhunderten haben die Portugiesen und die Holländer die Teekultur nach Europa gebracht, neuerdings wird der Chai Tee im Westen immer beliebter. Dabei handelt es sich um einen Gewürztee, dessen unterschiedliche Rezepte seit Jahrhunderten in Indien verwendet werden.

Genau genommen müsste man bei Chai Tee von Masala Chai sprechen. Das Wort Chai bezeichnet in vielen orientalischen Sprachen, und auch im Russischen und Portugiesischen, jede Teeart. Bei Masala Chai handelt es sich dagegen um eine besondere Art der Teezubereitung, die neben dem Grundbestandteil Schwarztee auch Milch, Süßungsmittel und eine Reihe von Gewürzen enthält.

Zu den Gewürzen, die bei der Zubereitung von Chai Tee am häufigsten verwendet werden, gehören unter anderem Ingwer, Zimt, Nelken und Kardamom. Auch Pfeffer, Fenchel, Muskat, Anis und Schokolade finden beim Chai Tee häufig Verwendung. Weniger traditionell, im Westen aber nicht weniger beliebt, sind Rezepte, die Chili, Zitronengras oder auch Lakritze enthalten.

Zum Süßen verwendet man Indien gemeinhin Honig. Jedoch ist es auch möglich, weißen oder braunen Zucker für den Chai Tee zu verwenden. Die Gewürzkombination im Chai Tee sorgt dafür, dass dieses Getränk gesundheitsfördernd wirkt. Er fördert die Verdauung und stärkt das Immunsystem. Zudem sorgen die unterschiedlichen Bestandteile dafür, dass das im Tee enthaltene Koffein gedämpft wird und keine aufputschende Wirkung entfaltet.

Um Chai Tee zuzubereiten, muss man zunächst einmal die Gewürze während 15 oder 20 Minuten mit Wasser aufkochen. Anschließend gibt man die Milch, den Schwarztee und Honig hinzu und kocht das Ganze noch einmal kurz auf. Die genauen Mengenangaben können je nach Rezept unterschiedlich hoch sein, die Grundbestandteile bleiben beim Chai Tee aber immer gleich.

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