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Cleopatrabad - Schön durch Baden in Milch

Wer trockene und beanspruchte Haut hat, der sollte sich hin und wieder mal ein Cleopatrabad gönnen. Benannt ist es natürlich nach der ägyptischen Herscherin, die um der Schönheit Willen regelmäßig in Stutenmilch gebadet haben soll. Was sich früher nur wohlhabende Menschen leisten konnten, wird heute günstig in vielen Wellness-Oasen angeboten.

Bei der altbekannten Anwendungsweise werden natürliche Milch oder auch Stutenmilch in Verbindung mit Ölen in das Badewasser gemischt. In dem warmen Wasser, das ungefähr 30 Grad warm sein sollte, badet man dann 30 Minuten, bevor man sich kurz abduscht.

Wer nicht so viel Milch und Öl verschwenden möchte, der kann die Pflegesubstanzen aber auch mischen und anschließen auf der Haut auftragen. Das Milch-Öl-Gemisch lässt man ein wenig in die Haut einziehen und begibt sich dann in das Wasserbad. Eine andere Methode ist das Einwickeln des Körpers mit Vlies, der mit der Milch-Öl-Mischung getränkt ist. Auch hier setzt man sich natürlich wieder in das Wasserbad.

Egal, wie man das Cleopatrabad vollzieht, es pflegt die Haut und wirkt reinigend, wie rückfettend. Es entspannt außerdem die Muskeln und das vegetative Nervensystem. Also auch Menschen in anstrengenden oder nervenzehrenden Jobs profitieren von diesem Bad. Mittlerweile wird das Cleopatrabad durch die Medizin bei Hautkrankheiten mit Erfolg angewendet.

Das erste Bad sollte man sich aber vielleicht noch nicht selbst machen, denn je nach Hauttyp variiert das Mischverhältnis zwischen der Milch und dem Öl. Es empfiehlt sich daher, dass Cleopatrabad erst einmal in einem Wellness-Tempel zu buchen, bevor man es Zuhause anwendet.

Bild: Christian Steen (Flickr), Guiri R. Reyes (Flickr)

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