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Curry tötet Krebszellen

Wer gerne Curry isst, tut damit nicht nur etwas Gutes für seinen Magen, denn wie Wissenschaftler aus Irland herausgefunden haben, töten Inhaltsstoffe von bestimmten Currys auch Tumorzellen ab. Grund dafür ist der chemische Stoff Curcumin, der im Kurkuma, dem Pulver, welches aus der Gelbwurz gewonnen wird, vorhanden ist.

Bei Versuchen im Cork Cancer Research Center hat ein Team beobachtet, wie Curcumin im Labor Speiseröhrenkrebszellen zerstört. Die Zellen begannen unter dem Einfluss des Curcumin sich selbst abzubauen, weil der Stoff die Zelle dazu veranlasste, Signale des Absterbens der Zellen auszusenden.

Nach Einschätzung der Wissenschaftler könnte man diese neue Erkenntnis nutzen um zum Beispiel schwer heilbare Krebsarten, wie Krebs im Oesophagus, einem Teil des Darmtraktes, zu bekämpfen. Das große Problem, das sich den Wissenschaftlern stellt, ist dass der Stoff durch den natürlichen Verdauungsvorgang im Körper abgebaut wird.

Die Wissenschaftler müssen nun einen Weg finden, um den Wirkstoff solange im Verdauungssystem unverdaut bestehen zu lassen, bis er auf die Tumorzellen einwirken kann. Also, auch wenn Curry Tumorzellen abtöten kann, bringt es nichts ab sofort täglich Curry zu essen.

Bild: Todd Huffman (Flickr)

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