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Dengue-Fieber bedroht 40 Prozent der Weltbevölkerung

Das Dengue-Fieber wird von Moskitos übertragen. Es handelt sich dabei um eine ernste Erkrankung, die einer Grippe ähnelt. Zu den Symptomen gehört ein hämorrhagisches Fieber, das mit Blutungen einhergeht und unbehandelt in den meisten Fällen zum Tode führt.

Besonders im Westpazifik steigt die Anzahl und Stärke der Ausbrüche. Laos und die Philippinen sind derzeit besonders betroffen. In einem TV Bericht der 'BBC' wird im Zusammenhang mit dem Dengue-Fieber von der 'größten Bedrohung für die Gesundheit weltweit' gesprochen.

Ob das übertrieben ist, lässt sich schwer beurteilen. Fest steht, dass der Klimawandel die Verbreitung tropischer Krankheitserreger begünstigt. So hat sich vor einiger Zeit ein Mann in Nizza mit dem gefährlichen Dengue-Fieber durch einen Moskitostich infiziert. Erkennt man die Krankheit rechtzeitig, so lässt sie sich sehr gut behandeln.

Das Problem ist allerdings, dass die Möglichkeit einer Diagnose solcher Krankheiten bei Hausärzten eher schwierig ist, da sie nicht üblich sind. Eine falsche Diagnose hingegen kann für die Patienten, die tatsächlich am Dengue-Fieber erkrankt sind, fatale gesundheitliche Folgen haben.

Bild: Woodley Wonderworks (Flickr), Tanakawho (Flickr)

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