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Sie vermuten Depressionen? Was können Sie tun?

Jeder von uns kennt Sie: Stimmungstiefs. Es gibt kaum einen Menschen auf der Welt der durchgängig glücklich und zufrieden ist. Das würde sich auch schwierig gestalten, denn wie sollten wir wissen, wie sich Glück anfühlt, wenn wir das Gegenteil nicht kennen? Jeder von uns kennt auch depressive Verstimmungen. Manch einer ist besonders bei verregnetem, dunklem und kaltem Wetter anfällig für Stimmungsinstabilitäten. Doch häufig hellt sich die Stimmung nach kurzer Zeit wieder auf. All diese Phasen der Traurigkeit gehören zu unserem Mensch-Ssein dazu und bedürfen keiner besonderen Behandlung.

Sollten Sie aber seit mindestens vierzehn Tagen extrem niedergeschlagen und traurig sein, könnte Ihnen ein klärendes Gespräch mit dem Arzt Aufschluss geben. Der Unterschied zwischen depressiven Verstimmungen und einer krankheitswertigen Depression liegt darin, dass man kaum mehr Antrieb für irgendetwas hat. Dinge, die einem früher Freude bereitet hat, wirken uninteressant und nur noch grau und fade. Defizite in der Konzentrations- und Merkfähigkeit können genau so eintreten, wie Schlafstörungen.

Insbesondere das "Morgentief" kann für eine Form der Depression charakteristisch sein. Sie wachen frühzeitig auf (häufig schon um 03:00 oder 04:00 Uhr) und merken, dass Ihre Stimmung besonders morgens sehr schlecht ist. In extremen Fällen kommen Selbsttötungsideen oder sogar -handlungen hinzu.

Sollten Sie mehrere dieser Anzeichen an sich beobachtet haben, sollten Sie in jedem Fall einen Verdacht auf Depressionen und was dann zu tun ist durch Ihren Arzt abklären lassen. Wichtig ist, dass eine Depression heilbar ist. Auch wenn Sie dies im Moment nicht glauben, können Depressionen durch eine Kombination von Psychotherapie (Verhaltenstherapie) und einer speziellen Medikation geheilt werden.

 

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