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Die E-Zigarette - Genuss auf moderne Art

Die überwiegend als E-Zigarette abgekürzte elektronische Zigarette hat gegenüber gewöhnlichen Zigaretten zahlreiche Vorteile. Hersteller und Händler dürfen sie jedoch aus rechtlichen Gründen ausschließlich als Lifestyle-Produkt und nicht als Methode zur Rauchentwöhnung bewerben. Dennoch steht außer Frage, dass ein Teil der Nutzer sie anstelle herkömmlicher Tabakwaren einsetzt, andere Nutzer verdampfen die nikotinfreien Liquide genussvoll, obgleich sie nie geraucht haben.

Die E-Zigarette enthält weniger Schadstoffe als eine herkömmliche Zigarette Bei der Herstellung eines Liquids für die E-Zigarette kommen Wasser, Glycerin und Benzylalkohol sowie je nach Geschmack Nikotin und lebensmittelrechtlich zugelassene Aromastoffe zur Anwendung. In erster Linie besteht der Inhalt von E-Zigaretten aus Propylenglycol. Bei der Lebensmittelherstellung wird dieser Stoff als E 1520 bezeichnet und in Süßigkeiten verwendet. Aber auch in der Kosmetikindustrie findet Propylenglycol Anwendung. Der Stoff gilt bis zu einer Menge von 25mg/kg Körpergewicht (mehrere Größenordnungen über dem Propylenglykol-Gehalt der E-Zigarette) als unbedenklich.

    Robert Weber

Weitere Vorteile der E-Zigarette

Die E-Zigarette verursacht keine Asche und zwingt ihren Nutzer nicht, nach dem Rauchen eine Entsorgungsmöglichkeit für den Stummel zu suchen. Der Dampf entwickelt nur einen geringen Geruch, so dass er andere Menschen nicht belästigt. Selbst bei der Nutzung von nikotinhaltigen Liquiden verursacht die elektronische Zigarette so gut wie keinen Schadstoffausstoß. Wenn Verbraucher erstmals eine E-Zigarette kaufen – zum Beispiel auf red-kiwi.de –, entstehen zwar höhere Kosten als für eine Zigarettenschachtel, die künftig zu erwerbenden Liquide sind hingegen deutlich preiswerter als herkömmliche Tabakwaren, so dass elektrisches Rauchen den Geldbeutel schont.

Selbst die abendliche Zigarette im Bett wird ungefährlich, da eine E-Zigarette keinen Brand auslösen kann, wenn ihr Nutzer einschläft. Ob das Konsumieren elektrischer Zigaretten in Gaststätten zulässig ist, richtet sich nach den Gesetzen der einzelnen Bundesländer und den Anordnungen der Wirte.

Sonderregelungen: Verkehrsmittel und Minderjährige

Auf Reisen gelten zurzeit die für Tabakwaren erlassenen Einschränkungen auch für die E-Zigarette. Bahngesellschaften und Verkehrsverbünde untersagen die Nutzung elektronischer Zigaretten in ihren Fahrzeugen nicht wegen einer möglichen Belästigung der Mitreisenden, sondern zur Vermeidung von Missverständnissen. Nikotinhaltige Liquide dürfen nur an volljährige Käufer abgegeben werden, bei Liquids ohne Nikotin ist die Rechtslage noch nicht eindeutig geklärt.

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