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Die Welt der Vitamine – Gesundheit für Körper und Geist

Jeder kennt sie, und doch wissen wahrscheinlich nur die wenigsten wirklich, was genau Vitamine sind, bzw. wie sie genau wirken. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen stellen wir die wichtigsten Vitamine vor, und erklären, in welchen Nahrungsmitteln sie zu finden sind.

Vitamine sind lebenswichtige Nahrungsbestandteile, die vom menschlichen Körper nicht selbstständig hergestellt werden können. Einzige Ausnahme ist das Vitamin D, das unter der Einwirkung von Sonnenstrahlen im Körper produziert wird. Außerdem können Vitamine nur für kurze Zeit vom Körper gespeichert werden, daher müssen sie ständig nachgeliefert werden.

Eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen ist in erster und bester Weise durch eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten. Viel Obst, Gemüse sowie Vollkorn- und Milchprodukte in abwechslungsreicher Form sind optimal. Hier das kleine Vitamin-ABC: Als Muntermacher für die Augen ist das Vitamin A bekannt, es hilft bei der Bildung von Schleimhäuten und Blutkörperchen und ist essentiell am Sehvorgang beteiligt. Es findet sich u.a. in Milch, Käse, Möhren und vielen Gemüsesorten.

Gut bekannt ist auch das Vitamin B12. Es ist beteiligt an der Funktion der Nervenzellen und am Fett- und Kohlehydratstoffwechsel. Zudem ist es eins der wenigen Vitamine, von denen der Körper einen Vorrat anlegen kann. Bei einem Mangel können entzündliche Magenschleimhäute die Folge sein, man findet das Vitamin in Eigelb, Fisch, Milch oder Käse.

Das wohl berühmteste seiner Art ist zweifelsfrei das Vitamin C, auch bekannt unter dem Namen Ascorbinsäure. Da es in allen Obst- und Gemüsesorten vorkommt, ist ein Mangel bei einer abwechslungsreichen Ernährung eigentlich ausgeschlossen. Es wirkt unter anderem als ein Fänger von radikalem Sauerstoff, die sog. Antioxidantien. Eine Überdosierung aber ist nicht zu empfehlen, so kann dies die Bildung von Nierensteinen begünstigen.

Wie bereits angedeutet ist Vitamin D das einzige seiner Art, das der Körper durch Einwirkung von UVB-Licht selbst herstellen kann. Seine wichtigste Aufgabe ist die der Regulierung des Kalziumspiegels, daher wirkt es in Zähnen, Knochen, dem Zahnfleisch und den Gelenken. Zu finden ist es in Fisch, Leber, Milch, Butter, Pilzen oder Eiern.

Ebenfalls eine Widersacher von Antioxidantien ist das Vitamin E. Es steckt in fast allen pflanzlichen Lebensmitteln, besonders stark in Pflanzenölen und Nüssen. Es schützt Zellen und stärkt das Immunsystem. Da es das Verklumpen von Blutplättchen verhindert, hat es besonders für das Herz positive Effekte. Man findet es u. a. in Fleisch, Eigelb, Milch, Gemüse und Getreide.

Etwas weniger bekannt ist sicherlich das Vitamin K – es kommt besonders in grünem Gemüse, Milchprodukten, Eiern und Fleisch vor. Es reguliert das Zellwachstum und ist an Blutgerinnung und dem Knochenstoffwechsel beteiligt. So beugt es Osteoporose vor und sorgt bei Mangel dafür, dass der Körper bei Wunden zu erhöhter Blutung neigt. Hat man aber neben dem Vitamin K auch alle anderen wichtigen beisammen, dürfte der Gesundheit von Körper und Geist nichts mehr im Wege stehen.

Quelle: Fitforfun.de, Focus-Online
Bild: Jessica (Flickr)

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