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Eisenmangel - Welche Ernährung kann helfen?

Eisenmangel kann durch Ernährung nur bedingt ausgeglichen werden. Dennoch kann der Körper Eisen, welches über die Nahrung zugeführt wird, besser verwerten als ein medikamentös eingenommenes Präparat.

Da sich pflanzliches und tierisches Eisen in ihrer Verstoffwechslung unterscheiden, haben es Vegetarier etwas schwerer, ihre Eisenspeicher aufzufüllen. Pflanzliches Eisen kann im Darm schlecht weiterverarbeitet werden, wohingegen unser Körper für tierisches Eisen spezielle Rezeptoren hat und es daher zu einer guten Aufnahme des Nährstoffes kommen kann. Zwar gibt es diese Rezeptoren auch für Milchprodukte, doch enthalten diese kaum Eisen.

Durch eine parallele Aufnahme von Vitamin C haltigen Lebensmitteln können Sie die Eisenaufnahme positiv beeinflussen. Ebenfalls sollten Sie so gut es geht auf die Wirkstoffe Nikotin, Koffein und Teein verzichten, da diese den Abbau des Eisenspeichers beschleunigen.

Welche Nahrungsmittel eignen sich besonders? Einen hohen Gehalt an Eisen haben neben den tierischen Produkten Schweineleber und Schweineniere auch Petersilie, grüne Minze, Brennnessel und Thymian. Auch Kakaopulver und Zuckerrübensirup haben einen hohen Eisengehalt. Greifen Sie öfter zu Sojabohnen, diese sind als eisenhaltiges Lebensmittel durchaus geeignet.

Woran bemerken sie einen Eisenmangel? Meist geht der Nährstoffmangel mit Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Kopfschmerzen einher. Auch blasse Haut und eingerissene Mundwinkel können auf einen Eisenmangel hindeuten. Wenn Sie Symptome an sich bemerken sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen und einen Bluttest machen lassen. Er kann Ihnen gegebenenfalls medikamentöse Hilfe geben, um den Mangel zu beheben und die lästigen Symptome loszuwerden.

Allerdings dauert es eine ganze Zeit, bis der Eisenspeicher des Körpers wieder aufgebaut ist, sie müssen also etwas Geduld aufbringen und die Bereitschaft Ihre Ernährung dauerhaft umzustellen.

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