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Eltern aufgepasst: Viele Spielzeuge können Allergien auslösen

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat etwas entdeckt, das Eltern in Alarmbereitschaft versetzen sollte: Denn jedes vierte Spielzeug kann bei Kindern Allergien auslösen! Das liegt daran, dass in den meisten Spielsachen die Grenzwerte für Nickelanteil nicht beachtet werden und dieses Schwermetall löst Allergien aus.

Besonders bei Metall- und Modellbaukästen ist Vorsicht geboten, denn bei diesen Spielzeugen ist der Nickelanteil besonders hoch. "Die Ergebnisse sind erschreckend. Hersteller und Importeure müssen ihrer Verpflichtung, nur sichere Produkte in den Handel zu bringen, stärker nachkommen", sagte BVL-Präsident Helmut Tschiersky. Vor allem, wenn man bedenkt, dass jedes vierte Kind allergisch auf Nickel reagiert.

Die Studie der BVL besagt, dass in 41 von 168 Spielzeugen der Nickelanteil viel zu hoch sei. Dazu kommt noch, dass viele Spielsachen auch zu viele Weichmacher enthalten. Neben einem zu hohen Gehalt an Nickel kann auch das Allergien auslösen. Dies trifft auf jedes zehnte untersuchte Spielzeug zu. Allein 140 Bleistifte wurden untersucht, dabei wies jeder fünfte erhöhte Werte auf.

Auch im Bereich Lebensmittel gibt es Beanstandungen. Im Jahr 2012 wies jeder untersuchte Betrieb, der Lebensmittel herstellt, Mängel auf. Dabei wurden vor allem Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht entdeckt. Allerdings möchte die BVL auch keine Panik auslösen. Wie es heißt, seien Lebensmittel in Deutschland überwiegend hygienisch einwandfrei.

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