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So geht es Ihnen besser: Richtige Ernährung bei Darmentzündung

Darmentzündungen gehen mit äußerst belastenden Symptomen wie Durchfällen und Krämpfen einher. Die Erkrankung verläuft für gewöhnlich in Schüben. Durch eine adäquate Ernährung können Sie Ihren Darm schonen und eine Symptomlinderung erreichen. In Ihrem Ernährungsplan sollten Sie zwischen den beschwerdefreien Intervallen und den akuten Phasen während eines Schubes unterscheiden.

Auch wenn Sie symptomfrei sind, sollten Sie Ihrem Darm nicht zu viel zumuten. Versuchen Sie nach und nach eine ballaststoffreichere vollwertige Ernährung zu etablieren. Verwenden Sie Vollkornprodukte, sowie ausreichend Obst und Gemüse aber langsam, überfordern Sie Ihren Körper nicht. Auf Fertigprodukte sollten sie so gut wie möglich verzichten, so umgehen sie Geschmacksverstärker, welche die Darmflora schädigen können. Eine vitaminreiche Ernährung sorgt für den notwendigen Elektrolytausgleich, denn Ihr Körper hat durch Durchfälle in der Akutphase womöglich zu viele Mineralstoffverluste erlitten.

Anders gestaltet sich die Ernährung bei Darmentzündung. Jetzt sollten Sie Schonkost zu sich nehmen. Verzichten Sie auf Vollkornprodukte und ballaststoffreiche Lebensmittel, das überfordert Ihren Darm. Besser eignet sich Weißbrot oder Obstkompott. Sie benötigen nun sehr viel Flüssigkeit, da Sie durch die Durchfälle hohe Verluste hatten. Trinken Sie stilles Wasser oder Tee, das ist am verträglichsten und meiden Sie unbedingt Alkohol. Auch auf scharfe Gewürze oder besonders saure, süße, heiße oder kalte Speisen sollten Sie in dieser Zeit besser verzichten. Wenn Sie Gemüse zubereiten möchten, achten Sie darauf, dass es nicht zu den blähenden Gemüsesorten wie Zwiebeln, Bohnen oder Kohlgemüse zählt.

Vergessen Sie nicht, die anderen Möglichkeiten der Therapie gegen Darmentzündungen auszuschöpfen. Der Erfolg von Entspannungsverfahren bei psychosomatischen Erkrankungen verspricht ebenfalls eine Linderung der Beschwerden.

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