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Ernährung bei Divertikulitis - was müssen Sie beachten?

Was versteht man unter Divertikel und wieso leiden so viele Menschen an dieser Erkrankung? Divertikel bezeichnen säckchenförmige Ausstülpungen der Darmwand. Bei 80 Prozent der Betroffenen verursachen diese keine Beschwerden, falls doch ist dringend eine ärztliche Begutachtung zu raten.

Jedes Jahr steigt die Rate der Erkrankten, vor allem in westlichen Industrieländern. Als Ursache wird eine zu ballaststoffarme Ernährung angenommen. Dies bestätigt die vergleichsweise niedrige Erkrankungsrate von Menschen, die sich vegetarisch ernähren und aufgrund dessen vermehrt zu Obst und Gemüse greifen.

Auswirkungen einer Divertikulitis können Blähungen, Bauchschmerzen, Verstopfung aber auch Durchfall sein. Es handelt sich um eine irreversible Erkrankung, das bedeutet die Ausstülpungen bilden sich nicht mehr zurück. Das bedeutet für Betroffene die Ernährung bei Divertikulitis muss langfristig angepasst werden um die Bildung weiterer Divertikel vorzubeugen und auch in Zukunft beschwerdefrei leben zu können.

Sie sollten daher vermehrt auf ballaststoffreiche Ernährung achten. Vollkornprodukte, Naturreis, Sonnenblumenkerne, Gemüse und Obst sollten daher ganz oben auf Ihrem Einkaufszettel stehen. Sie können Ihrem Darm zusätzlich etwas Gutes tun, indem Sie tägliche Weizenkleie zu sich nehmen. Indem Sie es unters Essen mischen, erhöhen Sie den Ballaststoffgehalt der Nahrung.

Fleisch, Wurst oder Eier sollten sie nur noch in geringen Maßen zu sich nehmen. Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Darm mit der Umstellung nicht überfordern und stellen Sie Ihren Speiseplan Stück für Stück um, eine Radikalveränderung kann negative Konsequenzen mit sich bringen. Vergessen sie nicht, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, eine erwachsene Person sollte 2-3 Liter täglich trinken. Am Besten stillen Sie Ihren Durst durch Wasser oder Tee, so vermeiden Sie unnötige Zuckerzufuhr.

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