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Ernährung bei Schilddrüsenunterfunktion - welche Rolle spielt sie?

Sie leiden an Schilddrüsenunterfunktion?  Die Erkrankung betrifft vorwiegend Frauen, etwa 2 Prozent leiden an der Hormonstörung, aber nur 0,1 Prozent der Männer. Die medizinisch bezeichnete Hypothyreose zeichnet sich dadurch aus, dass die Schilddrüse weniger Hormone abgiebt, als der Körper benötigen würde. Die Folge stellt eine Hemmung des Stoffwechsels da, was wiederum zu einer Abnahme der physischen Leistungsfähigkeit führen kann. Daher bemerken es die Betroffen meist an Symptomen wie Gewichtszunahme und Zyklusstörungen, aber auch an ständiger Müdigkeit und Motivationslosigkeit.

Sind sie betroffen, werden Sie schnellstmöglich mit einem künstlichen Schilddrüsenhormon behandelt, um den Hormonhaushalt wieder zu stabilisieren. Aber neben der notwendigen medikamentösen Behandlung gibt es weitere Bausteine in der Behandlung der Erkrankung. Ein Bereich, in dem Sie Ihren Körper unterstützen können, stellt die Ernährung dar.

Es gibt Nahrungsmittel, welche die Produktion der Hormone zusätzlich hemmen, daher sollten Sie Mais, Rüben, Kohl, Rettich und Radieschen nur in Maßen essen. Diese Lebensmittel erschweren dem notwendigen Jod den Zugang zur Schilddrüse. Daher sollten sie auch darauf achten, Milchprodukte erst einige Stunden nach der Einnahme Ihrer Medikamente zu sich zu nehmen.

Es gibt außerdem Studien, die besagen, dass Selenmangel häufig eine Begleiterscheinung der Unterfunktion sein kann. Daher können Sie über eine natürliche Aufnahme versuchen, den Mangel zu beheben. Eine besonders hohe Konzentration finden Sie in Fleisch, Fisch, Pilzen, Getreide, Milchprodukten und Nüssen, aber Vorsicht vor Nahrungsergänzungsmitteln, besprechen sie eine solche Einnahme zuvor mit Ihrem behandelnden Arzt.

Die Ernährung bei Schilddrüsenunterfunktion sollte also dringend angepasst werden, so können Sie selbst Ihren Teil beitragen, Ihren Körper gesund und leistungsstark zu halten.

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