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(Fast) Alles gut: Kinderknete im Öko-Test

Kinder liebe Knete und können damit ganze Nachmittage verbringen. Sie formen kleine Figuren, stellen Szenen oder Lebensmittel nach - und dann landet ein bisschen Knete auch schon mal im Mund, denn für die meisten Kinder geht probieren über Studieren. Für den Öko-Test gilt das umgekehrt und es wurden verschiedene Sorten Knete genau unter die Lupe genommen.

Testurteil: Deutsche Knete größtenteils gut

Der Öko-Test kommt zum Urteil, dass vor allem Knete von Deutschen Herstellern den Anforderungen genügt und hat viele "gut" und "sehr gut" vergeben. Die Knete enthält keine bis wenige Konservierungsstoffe und ist auch nicht giftig. Das ist wichtig, denn viele belastende Stoffe werden auch über die Haut aufgenommen, selbst wenn Kinder die Masse nicht mehr in den Mund stecken oder sogar essen.

Wenn man Knete aussucht, sollte man deswegen gucken, ob die Rezeptur eventuell sogar auf der Packung angegeben ist. Die genauen Verhältnisse interessieren dabei weniger, als ob überhaupt Konservierungsstoffe und Co verwendet wurden.

Knete aus China bekam fast durchweg schlechtere Noten. Hier sind die Vorgaben für Inhaltsstoffe im Allgemeinen ja eher lasch und auch bei Kinderknete denkt scheinbar niemand lange über mögliche Gesundheitsschäden nach.

Wer wirklich auf Nummer sicher gehen und wissen will, was in der Knete steckt, die er seinen Kindern gibt, kann Knete auch selbst machen. Die besteht dann wahrscheinlich den Ökotest und ist in vielen Fällen billiger als gekaufte Materialien. Dazu benötigt man nur einige Zutaten, die man sicher im Haushalt hat und Alaun, was man in der Apotheke kaufen kann und vorsichtig verwenden sollte. Mit Lebensmittelfarben oder farbintensiven Gewürzen wie Paprika kann man dann auch unterschiedliche Farben zaubern.

Knete selber machen

Die Knete herzustellen ist relativ einfach: Für ungefähr vier Kinderfaustgroße Ballen bringt man 500ml Wasser zum Kochen und vermengt sie mit 500g Mehl, 200g Salz, 2EL Öl und ca. 10g Alaun. Einzelne Portionen kann man mit unterschiedlichen Lebensmittelfarben einfärben und dann damit kneten. Die Knete hält sich in Tupperdosen auch gut im Kühlschrank.

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