Excite

Fernsehverhalten nimmt Einfluss auf das Naschverhalten

Es ist absolut nichts Neues, dass vor dem Fernseher gerne genascht und gegessen wird. Aber die wenigsten wissen, dass das Fernsehprogramm, das wir uns aussuchen, auch darüber entscheidet, was wir vor dem Fernseher naschen möchten. Das beweist - nach einem Bericht von Fit for Fun Online - eine Untersuchung mit dem Titel 'Essverhalten der Deutschen vor dem Fernseher'.

Der Untersuchung entsprechend, gibt es einen emotionalen Zusammenhang zwischen TV-Programm und unserem Naschverhalten, denn beide haben Einfluss auf unsere Hormone. Der reine Fernsehkonsum begünstigt die Ausschüttung von Dopamin, während unser Naschverhalten die Bildung von Serotonin veranlasst. Dopamin ist ein Botenstoff, der die Nervenzellen anregt und Serotonin ist ein Glückshormon. Je weniger uns das Fernsehprogramm mitnimmt, desto weniger fettig und süß naschen wir.

So haben Krimis, Horror- und Science-Fiction Filme auf uns eine ganz besondere Wirkung, denn wenn wir ängstlich und angespannt vor dem Fernseher sitzen, nehmen wir Kohlenhydrate in Form von Chips und Flips zu uns, um unsere Stimmung zu heben. Auf Sportbegeisterte wirken Sportübertragungen genauso. Bei Romanzen und Komödien naschen wir eher Schokolade, denn die in Schokolade enthaltene, aber nicht körpereigene Aminosäure Tryptophan sorgt für die Ausschüttung von Serotonin.

Wer sich damit nicht abfinden möchte, muss sich nur ein paar Dinge merken: Am besten keine Chips oder Schokolade zuhause horten. Und wer zu Chips oder Schokolade greift, sollte sie am besten in einer Schale abfüllen und sich zum Ziel nehmen, nur eine Schale zu essen und diese nicht mehr aufzufüllen. Statt Chips und Schokolade kann man sich aber auch einfach eine Obst- und Gemüseplatte anrichten. So sorgt man dafür, dass man selbst entscheidet was man nascht und nicht das Fernsehprogramm.

Bild: Falk Lademann (Flickr), dionhinchcliffe (Flickr)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017