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Ist Fieber bei Kleinkindern gefährlich?

Ihr Kind wirkt schlapp, energielos und blass? Wenn Sie auf die Stirn fassen kommt es Ihnen besonders warm vor? Wenn es zu Fieber bei Kleinkindern kommt, bricht schnell Panik aus. Das ist nicht zwingend nötig, denn bei Kleinkindern kann es häufiger zu Temperaturschwankungen kommen, da das zuständige Areal im Gehirn, das umgangssprachlich „Temperaturzentrum“ genannt wird, noch nicht vollständig ausgebaut ist. Daher sind Temperaturen zwischen 36,5 und 37,3 Grad Celsius bei Kleinkindern als normal zu bezeichnen. Allerdings ist das die Temperatur, die im Anus gemessen wird, im Ohr oder im Mund ist die Temperatur in der Regel ein halbes Grad geringer einzustufen. Die Achseln eignen sich nicht zum Temperatur messen.

Hat Ihr Kind Werte zwischen 37,3 und 38 Grad Celsius handelt es sich um erhöhte Temperatur. Ihr Kind benötigt jetzt viel Schlaf und Ruhe. Sie können Ihr Kind durch Vorlesen oder kleine Spiele vom Unwohlsein ablenken. Für gewöhnlich gehen Kinderkrankheiten so schnell wie sie gekommen sind.

Wenn sie bei Ihrem Kind Werte ab 38 Grad Celsius messen, hat es Fieber, ab 39 Grad Celsius spricht man sogar von hohem Fieber. Es kann sich hierbei um eine Art Abwehrmechanismus handeln, um eine Infektion zu bekämpfen. Krankheitserreger sterben durch die Temperaturen ab, Fieber hilft also beim Heilungsprozess. Ihr Kind benötigt nun neben Ruhe auch ausreichend Flüssigkeit.

Sie können außerdem Waden- und Bauchwickel machen. Hierfür benutzen Sie kühles Wasser und legen das getränkte Tuch für etwa 15 Minuten auf Bauch oder Wade. Auch fiebersenkende Mittel können hilfreich sein, wenn die Temperaturen anhalten. Hierfür ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, der eine Diagnose stellen und die richtige Behandlung einleiten kann.

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