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4 beliebte und effektive Fitness-Arten

Der Fitness-Boom schlägt in den letzten Jahren immer höhere Wellen, die Deutschen stehen darauf, etwas für den eigenen Körper zu tun und seien es nur einige Runden zu joggen, um ein paar lästige Pfunde loszuwerden. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, Sport zu treiben und jeder sollte die passende Tätigkeit für sich finden. Wir wollen dabei etwas behilflich sein und stellen vier Arten, Fitness zu betreiben, vor. Die Liste von verschiedenen Sportarten ist natürlich viel länger, aber das hier sind einige der beliebtesten Fitness-Tätigkeiten, die es momentan gibt. Vielleicht kommt der ein oder andere ja auf den Geschmack.



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Pilates

Dieses Training stammt aus Deutschland, denn entwickelt hat es der 1883 in Mönchengladbach geborene Joseph Hubert Pilates. Seine Idee damals war, die Muskeln mit Hilfe des Geistes zu steuern. Dieser Sport ist deshalb so beliebt, weil keine zusätzlichen Geräte nötig sind. Es reicht eine Fitnessmatte. Die Übungen sprechen vor allem die tief liegenden, kleinen und meist schwächeren Muskelpartien an. Diese sorgen für eine korrekte und gesunde Körperhaltung. Das sogenannte Powerhouse, damit ist der Bereich unter dem Bauchnabel gemeint, ist das Zentrum. Durch die zwar einfach aussehenden aber wirklich anstrengenden Übungen werden alle Muskelgruppen trainiert und sichtbare Erfolge stellen sich bereits nach einigen Wochen ein.



Spinning

In Gruppen ist es sowieso angenehmer zu trainieren, denn die Motivation steigert sich, wenn man noch Trainierende neben sich hat. Darauf baut das Konzept von Spinning auf. Im Grunde ist es ganz einfach. Man trifft sich zum einem Trainingsprogramm auf Ergometern. Ein sogenannter Instructor gibt oft anhand mittels Kommandos oder Musik die Trittfrequenz vor. Die Höhe des Widerstandes kann aber jeder Teilnehmer des Spinning-Kurses selbst wählen, auch wenn der Trainier Vorgaben gibt. Deswegen sind solche Trainingseinheiten auch für Anfänger geeignet. Auch wer noch nicht über so viel Ausdauer verfügt, kann locker mithalten, weil er sein Ergometer-Fahrrad individuell einstellen kann.



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Freeletics

In den letzten Jahren kam ein neuer Trend auf, der sich Freeletics nennt. Dabei wird das eigene Körpergewicht genutzt, um den Körper zu stählen. Als zusätzliche Geräte werden lediglich kleinere Hanteln oder Gewichtswesten genutzt, sie müssen aber nicht eingesetzt werden. Die Übungen bestehen aus schon bekannten Dingen wie Klimmzügen oder Liegestützen, Bauchpressen oder Kniebeugen, bei denen nach und nach die Frequenz gesteigert wird. Inzwischen gibt es in Deutschland Freeletics-Parks, in denen man die Übungen mit Gleichgesinnten durchführen kann. Inzwischen schätzen auch Profisportler diese Art des Krafttrainings.



Yoga

Etwas philosophischer wird es nun mit der letzten Sportart, die wir vorstellen, denn das aus Indien stammende Yoga ist eigentlich als philosophische Lehre entwickelt worden, die aber auch mit körperlichen und geistigen Übungen verbunden ist. Heutzutage kann Yoga meditativ oder eher körperbezogen sein. Hier soll es allerdings eher um Letzeres gehen. Die vielen verschiedenen Übungen, die in Yoga-Gruppen gelernt werden, sehen für Außenstehende zwar teilweise ulkig aus und sie tragen oft auch ebenso lustige Namen, aber dahinter steckt ein gutes Konzept. Denn wer Yoga betreibt, der tut nicht nur etwas für die körperlicher Gesundheit, sondern auch für die seelische. Nachweislich können durch Yoga verschiedene Krankheitsbilder wie Durchblutungs- oder Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen, chronische Kopfschmerzen sowie Nacken- und Rückenschmerzen gelindert werden.



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