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Frohes Neues Jahr? Die Böller-Bilanz nach Silvester 2013

Die Silvesternacht hat leider auch diesmal nicht nur Party und Freude gebracht - etliche Menschen erlitten einen schlimmen Jahresbeginn: Raketen und Böller verursachten zerfetzte oder abgerissene Hände und teilweise schwere Verbrennungen oder sogar Tod und auch Stürze aus dem Fenster oder vom Balkon endeten tödlich.

Berlin: In der deutschen Hauptstadt sind in der Nacht mehrere Menschen durch Böller schwer verletzt worden. Die Sprecherin des Unfallkrankenhauses Berlin, Angela Kijewski, sagt: "Es gab mit 15 Fällen ungewöhnlich viele Brandverletzte, einige wurden mit schwersten Verbrennungen eingeliefert."

Im Stadtteil Pankow riss ein Silvesterknaller einem 31-jährigen Mann die rechte Hand ab. Zwei Jugendliche haben sich Verbrennungen im Gesicht zugezogen, als sie sich über Sprengkörper beugten. Zwei 14-Jährige wurden durch Raketen angeschossen und haben Verbrennungen an Kopf, Ohr und den Beinen erlitten. Eine 22-jährige Frau soll sich selbst angezündet haben und ein Mann habe sich teilweise verbrannt, als er über ein Silvesterfeuer gesprungen war.

Baden-Württemberg: In Entringen ist ein 31-Jähriger durch ein Feuerwerk ums Leben gekommen - es ist nach Behördenangaben noch unklar, ob der Mann die Raketen selbst angezündet und wie er sich die schweren Verletzungen zugezogen hatte.

Hessen: Ein niederländischer Tourist fiel in der Silvsternacht vom Balkon eines Hotels und verletzte sich dabei schwer. Der 23-Jährige war stark alkoholisiert gewesen und wollte auf dem Balkon eigentlich nur eine Zigarette rauchen. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Polizeisprecher meinte, sein Zustand sei noch "kritisch".

Hamburg: Ein nur 16 Monate altes kleines Mädchen ist beim Abbrennen von Wunderkerzen aus dem Fenster gefallen und zog sch dabei schwere Kopfverletzungen zu. Ein 33-Jähriger verlor beim Hantieren mit einem Feuerwerkskörper den Mittelfinger an einer Hand. Beim Zünden einer Raketenbatterie zog sich ein 55-Jähriger schwere Verletzungen und etliche Verbrennungen im Gesicht zu.

Bayern: Ein 24-Jähriger aus Aschaffenburg stürzte beim Zünden eines Feuerwerkskörpers auf dem Wellblech einer Garage sechs Meter in die Tiefe. Polizeiangaben zufolge wurde er mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

In Thüringen brannten viele Balkone wegen der Silvesterböller und in Dessau, in Sachsen-Anhalt, brannte ein Möbelhaus. 

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