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Vor diesen Geschlechtskrankheiten sollte Frau sich schützen

Jeder kann sich eine Geschlechtskrankheit zuziehen, wenn er intimen Kontakt ohne Verhütung eingeht. Denn leider ist es nicht möglich seinem Gegenüber die Erkrankung, die womöglich in ihm steckt, an der Nasenspitze anzusehen.

Zu den klassischen Geschlechtskrankheiten der Frau gelten in Europa Gonorrhoe und Syphilis. Beides sind Erkrankungen, die durch bakterielle Ansteckung verursacht werden können. Unter Gonorrhoe, vor allem bekannt unter dem Begriff „Tripper“, kann es bei der Frau zu einer Entzündung des Gebärmutterhalses mit eitrigem Ausfluss kommen. Syphilis bemerken Sie an grippenartigen Symptomen wie Fieber und Abgeschlagenheit. Die Lymphknoten können anschwillen. Ein wichtiger Hinweis ist außerdem der auftretende Hautausschlag. Beide Geschlechtskrankheiten haben sich in ihrer Auftretenshäufigkeit in den letzten Jahren verfünffacht. Sie sind dringend medikamentös zu behandeln, sollten sie also Symptome an sich bemerken, führt an einem Weg zum Frauenarzt nichts mehr vorbei.

Eine regelrechte Bagatellisierung erlebt die Einstellung zu einer möglichen Erkrankung an HIV. Durch die neuen und wirksamen Behandlungsoptionen, wird die Gefährlichkeit einer Ansteckung weniger eng gesehen und die Sicherheitsmaßnahmen lassen deutlich nach. Da eines der sichersten Verhütungsmittel gegen HIV der Geschlechtsverkehr mit Kondom ist, wundert es daher nicht, dass nun auch wieder andere Geschlechtskrankheiten vermehrt auftreten.

Auch Chlamydien können vor allem bei Frauen weit reichende Folgen haben und bis hin zur Unfruchtbarkeit führen. Da die Erkrankung meist symptomlos und ohne Beschwerden vorliegt, sollten Sie nach ungeschütztem Sex mit einem unbekannten Partner einen Test bei Ihrem Frauenarzt in Anspruch nehmen.

Nehmen Sie es also nicht auf die leichte Schulter und schützen Sie sich und Ihren Körper vor den möglichen Folgen ungeschützen Geschlechtverkehrs mit Kondomen.

 

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