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Gicht - die richtige Ernährung hilft

Was verstehen Mediziner unter Gicht und welche Symptome treten auf? Wie werden Betroffene behandelt und ist bei Gicht eine spezielle Ernährung von Nöten?

Wer die Diagnose Gicht bekommt, leidet an einer Störung des Stoffwechsels. Es besteht eine zu hohe Konzentrationvon Harnsäure im Blut, wodurch es zu Ablagerung der Harnsäurekristalline in Gelenken kommt. Bei einem Gichtanfall kommt es zu schmerzhaften Schwellungen der Gelenke, am häufigsten betroffen ist das Großzehengrundgelenk. Die Entzündungssymptome können ausstrahlen und mit Fieber, Kopfschmerzen und diffusem Krankheitsgefühl einhergehen. Zwischen den Gichtanfällen bestehen beschwerdefreie Intervalle, dennoch sollte die Erkrankung schnell diagnostiziert und entsprechend behandelt werden. Ansonsten kann es zu einer höheren Frequenz der Schübe und einer Chronifizierung der Erkrankung kommen.

Die Zahl der an Gichterkrankten Personen hat seit den 50er Jahren zugenommen. Fast 5% der Männer leiden unter erhöhten Harnsäurewerten, Frauen sind seltener betroffen. Aber die Erhöhung der Werte muss nicht zwingend einen Gichtanfall auslösen, es steigt lediglich die Wahrscheinlichkeit dafür. Um die Harnsäurekonzentration nicht weiter ansteigen zu lassen, können Betroffene durch Ernährungsumstellung einiges tun. Eine Grundregel lautet, proteinreiche Lebensmittel eher in Maßen zu sich zu nehmen, da diese in der Regel auch einen hohen Anteil Purinenthalten. Eine Ausnahme stellen Milchprodukte und Eier dar, da diese purinarm sind, können sie unbedenklich zu sich genommen werden. Auf Alkohol sollten Betroffene so gut es geht verzichten, denn dieser ist Hauptauslöser von Gichtanfällen. Auch die übermäßige Zufuhr von Fett sollten Erkrankte meiden und dafür auf pflanzliche Öle zurückgreifen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Betroffene jegliche Exzesse vermeiden sollten, sei es Alkohol, fettiges Essen oder Fastenkuren.

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