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Givebox: 'Sharing is caring'

Wer seinen Mitmenschen schon immer mal Gutes tun wollte und zu Hause sowieso zu viele Sachen rumfliegen hat, sollte sich unbedingt mal an der Givebox versuchen. Denn im Absahnen von Geschenken, Gutscheinen und Goodies sind wir alle Profis, aber wie sieht's eigentlich mit dem Verschenken aus? Das Berliner Projekt Givebox bietet eine schicke Möglichkeit in einem öffentlichen Schrank seine Sachen zum Tauschen oder Verschenken anzubieten. Bisher erfreut sich die Givebox in Berlin-Mitte größter Beliebtheit.

Doch ganz so einfach ist das Projekt auch nun wieder nicht. Auf der eigenen Facebook-Seite gibt es ein paar Tipps und Bauanleitungen für die persönliche Givebox. Der öffentliche Kleiderschrank sollte nicht nur mit Second Hand Klamotten, sondern auch mit Büchern, CDs, Elektrogeräten oder Kunst-Gegenständen aufgepeppt werden. Das sieht nicht nur schöner aus, sondern lädt auch viel eher dazu ein, die Givebox zu betreten und vielleicht auch selbst eine aufzustellen. Das Prinzip nehmen und geben sollte aber Ehrensache sein. Wer sich etwas aus der Box nimmt, sollte auch was Spannendes zurücklegen.

Auch wenn es keine große Sachen sind, geht es bei der Givebox eher um das Symbol und die Freude an kleinen Dingen. Da die wetterfesten Giveboxes meist alleine in der Öffentlichkeit stehen, kommt es leider öfters zu Vandalismus, daher empfiehlt es sich einen Ambassador auszuwählen, der immer mal wieder nach dem Rechten sieht, die Blumen gießt und zur Not und längerem Stehen auch mal die Spinnweben entfernt. Für die Konstruktion der Givebox stellen die Initiatoren, die Construction Gruppe auch wertvolle Tipps und sogar kostenloses Baumaterial zur Verfügung.


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