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Grippewelle 2012: Was sagen die Prognosen?

Auch dieses Jahr wird eine heftige Grippewelle erwartet. 2012 soll dabei noch schlimmer werden, als das letzte Jahr, so befürchten Experten. Die Auslöserviren mutieren jedes Jahr und deswegen muss auch der Grippeschutz jedes Jahr aufgefrischt werden.

Eine "Vorschau" auf den Verlauf in Deutschland liefert ein Blick auf die Südhalbkugel, insbesondere nach Australien.

Impfen hiflt!

Australien ist dabei eine Art Indikator für Deutschland und wir können aus den Erkrankungen dort absehen, dass die Grippewelle 2012 in Deutschland keine leichte wird: In Australien sind bereits mehrere kleine Kinder an der Grippe gestorben.

Es gibt also eine dringende Empfehlung an alte Menschen, chronisch Kranke und die Eltern kleiner Kinder: Eine Grippeimpfung schützt und kann vor schlimmeren bewahren.

Und sie sollte bald vorgenommen werden. Denn bis der Schutz greift, vergehen bis zu zwei Wochen. Das bedeutet, dass zwar der Hochpunk der Grippewelle erst im Dezember auf uns zukommt, aber eine Impfung ist bereits jetzt angesagt. Die beste Zeit dafür ist von September bis November - je früher desto besser!

In diesem Jahr gab es einige Komplikationen, aufgrund derer die Impfmittel nicht alle schnell genug zu den Ärzten kamen. Zwar haben einige Bundesländer deswegen jetzt auch Impfmittel von anderen Anbietern freigegeben (entgegen geschlossener Verträge mit Anbietern, deren Lieferungen eben nur verzögert eintrafen), aber trotzdem ist vielleicht auch dies ein weitere Grund zur Eile. Gerade, wenn die Grippewelle so heftig wird, wie erwartet, werden die ersten Anzeichen im Dezember dann auch Faule und Skeptiker zum Arzt treiben, um sich impfen zu lassen.

Vermeiden Sie dieses Gedränge und etwaige Wartezeiten, indem Sie bereits jetzt einen Termin mit Ihrem Arzt vereinbaren.

Grippesymptome

Die Grippewelle 2012 lässt "das übliche" erwarten: Ein plötzlicher Krankheitsbeginn, ohne vorherige Anzeichen. Es wird einfach von einem auf den anderen Tag richtig schlecht: Fieber, Gelenk- und Muskelschmerzen, heftige Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Schweißausbrüche, ein allgemeines Krankheitsgefühl und Appetitlosigkeit. Unproduktiver Husten kann eine weitere Begleiterscheinung sein und auch nur Teilmengen dieser Symptome können auf eine Grippe hinweisen.

Dann heißt es: Ab zum Arzt, so schnell wie möglich. Nur ind en ersten zwei Tagen nach Krankheitsausbruch kann eine Behandlung einen unangenehmen, eventuell lebensgefährlichen Verlauf vermeiden.

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