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Was tun bei Halsschmerzen in der Schwangerschaft?

Die Sommergrippe hat Sie auch diesmal nicht verschont? Die Nase tropft, der Kopf fühlt sich dick an und das Schlucken ist fast unerträglich. Sie waren die zweite Nacht in Folge wach und fragen sich jetzt, was Sie gegen die Symptome tun können? Im Normalfall würden Sie in die Apotheke gehen und sich etwas gegen die Schluckbeschwerden geben lassen, aber was tun bei Halsschmerzen in der Schwangerschaft?

Die gute Nachricht ist, Ihr Baby hat einen so genannten Nestschutz, es wird sich daher nicht bei Ihnen anstecken. Wenn Sie kurz vor der Entbindung stehen, sollten Sie allerdings damit rechnen, dass sich der Geburtstermin aufgrund der Erkältung verschiebt. Dem Ungeborenen möchten Sie natürlich keine Chemie zumuten, was können Sie also für sich tun ohne Ihrem Baby zu schaden?

Als erstes packen Sie sich warm ein und legen sich ins Bett. Sie brauchen jetzt viel Flüssigkeit, dass hilft die Schleimhäute nicht austrocknen zu lassen und lindert erstmal den Schmerz. Achten Sie außerdem darauf, dass die Luftfeuchtigkeit hoch genug ist. Greifen Sie zurück auf alt bewährte Hausmittel. Halswickel aus Quark oder Kartoffeln versprechen eine Besserung der Halsbeschwerden. Sie wirkenentzündungshemmend und stärken die Abwehrkräfte. Wenn Sie akute Schmerzen haben, sollten die Wickel kalt sein, bei länger andauernden Beschwerden sind warme Wickel das Mittel der Wahl. Hierfür kochen Sie einige Kartoffeln ab, zerdrücken diese mit der Gabel und geben die Masse auf ein Tuch. Legen Sie das Tuch auf Ihren Hals und sorgen sie durch einen Schal dafür, dass nichts verrutscht. Der Wickel kann so lange auf Ihrem Hals bleiben, bis er die Wärme vollständig abgegeben hat.

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