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Happy Easter: Osterbräuche in den USA

Auch in Amerika wird Ostern wie in Deutschland als ein bedeutendes christliches Fest gefeiert. Die Ostereier werden auch hier vom Osterhasen im Garten versteckt, und Ostersonntag ist der Kirchenbesuch eine gefestigte Ostertradition in den USA, an dessen Anschluss ein großes Osteressen stattfindet. Was ist also anders an den Osterbräuchen jenseits der weiten Ozeane?

Zu Ostern geht es in den Vereinigten Staaten vor allem recht bunt und ausgelassen zu: In vielen Städten werden Paraden mit Musik und ausgefallenen Osterkostümen abgehalten. Gigantische Osterhasen und knatschbunte Riesenostereier laufen durch die Straßen der Städte und es werden allerlei Osterleckereien verteilt. Das größte Osterevent ist die "Easter Parade" in New York auf der Fifth Avenue.

Die ausgelassene Veranstaltung geht zurück auf vergangene Zeiten, in denen New Yorks Einwohner sich extra für Ostern neu einkleideten, und die neuen Errungenschaften erst am Ostersonntag nach dem Ostergottesdienst auf der Fifth Avenue präsentierten. Bei der heutigen "Easter-Parade" werden neben blumengeschmückten Festwagen vor allem skurrile und knallbunte Hutkreationen vorgeführt. Und auch die Lieblinge auf 4 Pfoten dürfen bei der Parade als rosa Osterhäschen mit Plüschschlappohren verkleidet mitlaufen.

In Washington dürfen die Kinder unterdessen im weißen Haus auf Eiersuche gehen und "Eier rollen" spielen. Dazu werden hart gekochte Eier mit einem Stock vorangetrieben. Das erste "Egg Roll" geht zurück auf das Jahr 1810, als die First Lady von Präsidenten Madison die Idee hatte, Kinder zu einem spielerischen Eier-Wettkampf auf den Rasen vor dem Capitol einzuladen... Heute gibt es für die großen und kleinen Gäste als Erinnerung an dieses lustige Ostertreiben ein Holzei mit der Unterschrift des Präsidentenpaares. Also dann: Happy Easter allerseits!

Quelle: spiegel.de, rp-online.de
Bild: Toast to Life (Flickr)

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