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Helikopter-Eltern: Übertriebene Fürsorge macht glücklich

In der Psychologie gibt es den Begriff der "Helikopter-Eltern" - damit sind Eltern gemeint, die ihre Kinder übermäßig behüten und beschützen und bisher wurde angenommen, dass diese Menschen eher unglücklich sind, weil sie ihre Bedürfnisse denen des Nachwuchses unterordnen, aber das Gegenteil ist der Fall, wie durch eine Studie jetzt herauskam.

Helikopter-Eltern seien viel glücklicher, als Mütter und Väter, die ihre Kinder eher zu Leistung treiben wollen und durchaus auch mal streng sind. 322 Elternteile machten bei der Studie von Forschern aus den Niederlanden und Kanada mit. Das Durchschnittsalter betrug 34 Jahre. Im ersten Schritt fanden die Wissenschaftler heraus, welche Teilnehmer ihre Kinder besonders sorgsam umhüten.

Claire Ashton-James, die Studienleiterin erkläte im Fachmagazin "Social Psychological and Personality Science", dass Eltern, die ihr Kind besonders engagiert umhüten, ihr Glück und ihre Zufriedenheit daraus ableiten, dass sie ein Kind haben. Das bedeutet also, dass Mütter und Väter zufriedener je zentraler sie ihren Nachwuchs in ihr eigenes Leben integrieren. Wer sein Kind in den Mittelpunkt stellt, ist glücklicher, so könnte man es einfach zusammenfassen.

Auch bei normalen Alltagssituationen um das Kind, ist bei diesen Eltern Zufriedenheit festzustellen. Und zwar mindestens genaus so viel, aber meist mehr als bei Aktivitäten ohne den Sprössling. Wenn der Filius zum Fußballtraining gebracht wird, löst dies Glück beim Elternteil aus. Das gleiche gilt übrigens für "Eltern kleiner Kaiser". Diese Eltern verwöhnen ihr Kind und erfüllen ihm alle seine Wünsche. Auch daraus ziehen die Erwachsenen ihr Glück.

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