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Heuschnupfen: Seeluft hilft gegen die Allergie

Die allergische Rhinitis ist eine Erkrankung der Atemwege, sie wird oft auch als allergischer Schnupfen oder Heuschnupfen bezeichnet. Der Mensch reagiert dabei auf Pollen oder Hausstaubmilben, dabei wird Schnupfen, tränende Augen oder auch Husten ausgelöst. Dies führt zu einer Einschränkung der Lebensqualität. Aber Seeluft hilft gegen den Heuschnupfen.

    DI. M0TL / Twitter

Seeluft pollenarm

Ärzte raten Patienten deswegen, regelmäßig Klimazonen zu besuchen, die eine Auszeit vom Allergen ermöglichen. Dazu gehört ein mehrwöchiger Aufenthalt an der Nord- oder Ostsee. Allergiker fühlen sich dort besonders wohl, weil die Luft dort sehr pollenarm ist und die Atemwege deswegen nicht angegriffen werden. Außerdem ist die Luft dort angenehm kühl, so dass tiefer durchgeatmet werden kann.

Salzige Luft läst Schleimansammlungen

Die Seeluft beeinflusst die Atemwege positiv, weil durch das tiefe Einatmen schlecht belüftete Lungenabschnitte wieder viel besser mit Sauerstoff versorgt werden können. Ein weiterer Effekt ist, dass durch die salzreiche Seeluft Schleimansammlungen in den Atemwegen gelöst werden. Dies führt dann ebenfalls zu einer besseren Sauerstoffzufuhr.

Gebirge tut auch gut

Eine Reise ins Gebirge tut Allergikern genauso gut. Ab 1500 Metern Höhe kommen Hausstaubmilben nicht mehr vor. Dazu kommt, dass der Pflanzenwuchs nicht mehr so reichhaltig ist und somit auch nicht besonders viele Pollen durch die Luft schweben. Die Zeit für solch einen Urlaub sollte in die Hauptbelastungszeit für Allergiker gelegt werden, also dann, wenn die Pollenbildung zu Hause besonders stark ist. Allgemein wird durch einen See- oder Gebirgsaufenthalt das allgemeine Immunsystem gestärkt.

Was man tun kann

Wer sich einen langen Aufenthalt an der See oder in den Bergen nicht leisten kann oder will, der kann auch zu Hause einiges gegen die Krankheit tun. Die Zeit nach einem Regenschauer sollte für einen Spaziergang genutzt werden, denn dann ist die Luft von Pollen und anderen Schwebepartikeln gereinigt. In den eigenen vier Wänden und auch beim Autofahren immer die Fenster geschlossen halten, außerdem gibt es sogenannte Pollengitter die vor den Partikeln schützen. Dazu sollte der eigene Rasen, sofern man einen Garten hat, immer sehr kurz gehalten werden und Pflanzen, die besonders viele Pollen produzieren, sollten vermieden werden.

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