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Heuschnupfen und was man dagegen machen kann

Mit dem Frühling treten bei Allergikern auch die ersten Beschwerden auf. Der Heuschnupfen ist die häufigste Allergie in Deutschland, jeder Vierte ist davon betroffen. Um sich bei den Beschwerden selbst Linderung zu Verschaffung hat 'Fit For Fun' auf ihrer Homepage einige Tipps zusammengetragen, die Allergikern bei tränenden Augen und triefenden Nasen helfen.

Bei leichteren Formen des Heuschnupfens können schon Nasen- und Augentropfen mit Antihistaminika helfen. Wenn das alleine nicht hilft, gibt es auch Tabletten, ebenfalls rezeptfrei in Apotheken. In allen Fällen blockieren sie den Botenstoff Histamin und sind schnell wirksam, die Tabletten können jedoch auch müde machen.

Die einzige wirklich erwiesene Therapie ist die Desensibilisierung in Form einer Immuntherapie, die man als Langzeit-, Kurzzeit- oder Sublinguale Immuntherapie wahrnehmen kann. Während bei den ersten beiden Therapieformen Allergene injiziert werden, werden die Allergene bei der dritten Variante in Form von Tropfen oder Tabletten verabreicht.

Man sollte aber auch versuchen seine Lebensumstände an die Allergie anzupassen. Die meisten Pollen werden in der Stadt in der Uhrzeit von sechs 6-8 Uhr und auf dem Land zwischen 4-6 Uhr ausgeschüttet. Daher sollte man vermeiden Fenster über Nacht offen zu lassen. Wer seine Fensterrahmen mit Pollenfiltern ausstattet, ist aber auch davor sicher. Solche Filter gibt es auch für das Auto.

Geht man ins Bett, sollte man sich nicht im Schlafzimmer ausziehen, um die Pollen nicht von draußen in sein Bett zu holen. Im besten Falle wäscht man sich auch jeden Tag die Haare und staubsaugt täglich mit einem Gerät, das einen Hepa-Filter nutzt.

Wer neben der klassischen Schulmedizin, noch auf alternative Heilmethode setzen will, kann neben bekannten Praktiken wie Akkupunktur und Homöopathie, auch Therapien mit Eigenblut, Bioresonanz, Bachblüten, Kinesiologie oder auch Hypnose ausprobieren. Allerdings gibt es bisher nur vereinzelt für die Hypnose und die Homöopathie wissenschaftliche Belege in Bezug auf den therapeutischen Nutzen bei Allergien.

Bild: Ana Omelete (Flickr)

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