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Alle Infos zur HirnhautentzŸündung

Eine HirnhautentzŸündung wird von vielen Menschen gefürchtet. Diese kann verschiedene Ursachen haben und in vielen Fällen besteht sofortiger Handlungsbedarf. Der medizinische Fachausdruck für eine Hirnhautentzündung ist Meningitis. Bei uns erfahren Sie, welche Ursache eine Meningits haben kann und was mögliche Symptome sein können. Außerdem werden die Verlaufs- und Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Bei einer Meningitis handelt es sich um eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute. Diese Hüllen schützen das zentrale Nervensystem. Sie kann durch Viren, Bakterien oder auch aufgrund nichtinfektiöser Reize auftreten. Die typischen Anzeichen einer Hirnhautentzündung sind vor allem gekennzeichnet durch Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit. In diesem Zusammenhang treten jedoch noch weitere Symptome auf: Hierzu gehören neben Fieber, Verwirrtheit, Übelkeit auch eine Bewusstseinsminderung. Zusätzlich können Überempfindlichkeiten gegen Licht und Lärm auftreten, sowie erhöhte Reizbarkeit und Benommenheit auftreten. Auch ein Hautausschlag kann im Zusammenhang mit einer Meningitis stehen.

Sollten Sie den Verdacht auf das Vorliegen einer HirnhautentzŸündung haben, ist sofortige Hilfe gefragt. Gehen Sie sofort zum Arzt und beschreiben Sie die vorliegenden Symptome. Die Diagnose wird mittels einer Lumbalpunktion gestellt. Hierbei wird die Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit entnommen und anschließend analysiert. Sollte diese rechtzeitig erkannt werden kann eine sofortige Therapie eingeleitet werden.

Je nach Schweregrad und Dauer der Erkrankung wird diese entweder mit der Gabe von Antibiotika realisiert oder durch antivirale Substanzen unterstützt werden. Diese Therapie ist mit Nebenwirkungen verbunden, jedoch zwingend notwendig, um mögliche Langzeitschäden zu minimieren. Bleibt eine Hirnhautentzündung längere Zeit unentdeckt und wird nicht behandelt, kann dies tödlich verlaufen. Deshalb ist eine sofortige Behandlung mehr als sinnvoll. Zögern Sie also nicht den Gang zum Arzt.

Langzeitfolgen können schwerwiegend sein

Bei einer nicht behandelten HirnhautentzŸündung können schwerwiegende Komplikationen auftreten. Wenn diese nicht entdeckt wird, kann es zu eine Epilepsie kommen. Aber auch allgemeine kognitive Beeinträchtigungen können eine Folge der nicht beachteten Meningitis sein. Darüber hinaus kann es auch zu einer Taubheit oder einem Hydrozephalus kommen. Bei weiteren Fragen sollten Sie einen Arzt konsultieren.

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