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Hodenkrebs – der Krebs des jungen Mannes

So wie Frauen sich beim Thema Krebs vor allem vor Brustkrebs fürchten, gibt es auch beim Mann eine Form dieser Krankheit, die besonders häufig auftritt. Der Hodenkrebs.

An ihm erkranken meist junge Männer im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Der leitende Oberarzt der Poliklinik für Urologie an der Charité in Berlin Mark Schrader erklärt: "In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa zehn von 100.000 Männern an Hodenkrebs. Das sind rund 4.800 Neuerkrankungen im Jahr".

Bekanntestes Beispiel ist wohl der siebenmalige Tour de France Sieger Lance Armstrong, der nach seinem schweren Kampf gegen die Krankheit ein Rennen nach dem anderen gewinnen konnte.

Dabei ist die Krankheit sehr gut heilbar wenn sie früh erkannt wird. Bei einer Früherkennung steigen die Heilungschancen auf bis zu 99%. Wichtig dabei aber, so die Ärzteschaft, ist in erster Linie eine regelmäßige Selbstuntersuchung.

So sollte jeder Mann ab dem 16. Lebensjahr ein- bis zweimal im Monat seine Hoden auf mögliche Veränderungen wie Verhärtungen des Gewebes untersuchen. Besonders einfach und schnell zu machen sei dies etwa unter der Dusche oder beim Baden.

Und wird eine Veränderung festgestellt, sollte ein Urologe aufgesucht werden, der mittels Abtasten und Ultraschall eine genauere Diagnose stellen kann. Im Zweifelsfall wird Gewebe entnommen. Und keine Sorge: Auch wenn eine Operation notwendig sein sollte um einen Krebs zu bekämpfen. Ein erfolgreicher Eingriff hat keinerlei Folgen für das Sexualleben!

Quelle: Focus-Online
Bild: freeparking (Flickr)

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