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How to: Was hilft gegen blaue Flecken?

Einmal nicht aufgepasst, schon hat man sich die Tischplatte in den Oberschenkel gerammt. Was davon neben Schmerzen im Oberschenkel bleibt ist ein dickes Hämatom, auch Bluterguss oder blauer Fleck genannt. Doch was kann man tun, um den Schmerz zu lindern und dafür zu sorgen, dass sich der Bluterguss schnell abbaut. Einige Tipps zur Ersten Hilfe bei Blutergüssen.

Ein Bluterguss ist zunächst einmal die Verletzung einer Vene oder Arterie, ohne dass dabei die Haut verletzt wird, die im Übrigen wesentlich widerstandsfähiger als das darunterliegende Gewebe ist. Dabei tritt Blut in das umliegende Gewebe aus, die Stelle selbst wird dabei druckempfindlich und schmerzhaft. Normalerweise heilt ein Bluterguss binnen zwei oder drei Wochen wieder ab, in dieser Zeit wird das aus den Blutgefäßen ausgetretene Blut durch biochemische Prozesse abgebaut. Deshalb ändert der Bluterguss im Laufe der Zeit auch seine Farbe und geht von blau in schillerndes grün-gelb über.

1. Als beste Maßnahme empfiehlt sich – ähnlich wie bei anderen Sportverletzungen – ein Vorgehen nach dem PECH-Prinzip. Das P steht hierbei dafür eine Pause einzulegen, und nicht einfach so weiter zu machen, als hätte man sich nicht gerade verletzt.

2. Das E in PECH steht für die Kühlung durch Eis. Mindestens zwanzig Minuten, maximal aber eine halbe Stunde sollte man einen Bluterguss mit einem Kühlpad kühlen. Dabei ziehen sich die Blutgefäße zusammen und es tritt weniger Blut aus dem verletzten Blutgefäß aus. Wichtig ist dabei jedoch, dass man das Kühlpad nie direkt auf die Haut legt, sondern stets ein Tuch oder ein Handtuch dazwischen legt. Andernfalls riskiert man noch schmerzhaftere Unterkühlungen der Haut.

3. Das C in PECH steht für Compression, das heißt, während man den Bluterguss kühlt, sollte man zugleich Druck auf ihn ausüben. Ein echter Kompressionsverband dürfte in den meisten Fällen jedoch zu viel des Guten sein.

4. H steht für Hochlagerung, sprich man legt die betroffene Gliedmaße auf ein Kissen oder einen Tisch. So gelangt weniger Blut an die verletzte Stelle. Um den Abbau des ausgetretenen Bluts zu beschleunigen kann man die betroffene Stelle zudem mit Heparinhaltigen Salben einschmieren. Diese sorgen dafür, dass das ausgetretene Blut verdünnt und dadurch schneller abgebaut wird.

Bild: Birdies100/flickr

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