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Humane Papillomviren: Dioagnose und Therapie

Bei Humanen Papillomviren handelt es sich um eine Gruppe von DNA-Viren. Sie können verschiedene Arten von Krebserkrankungen auslösen. Bei Frauen kann es zum Beispiel der Gebärmutterhalskrebs sein, es kann aber auch zu Karzinomen an den Geschlechtsteilen führen. Wir erklären hier jetzt für Humane Papillomviren die Dioagnose und Therapie, die gemacht werden muss.

    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Papilloma_Virus_%28HPV%29_EM.jpg

Geschlechtskrankheit

Sich mit humanen Papillomviren zu infizieren, ist sehr leicht, denn die Übertragung geschieht über den Hautkontakt. Allerdings können sie auch durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen, es ist also so etwas wie eine Geschlechtskrankheit. Egal, ob Anal-, Oral- oder Geschlechtsverkehr, die Viren setzen sich fest und können nur durch Kondome verhindert werden. Eine komplette Sicherheit bieten allerdings auch diese nicht.

Die Papillomviren gehören zu einer Gruppe von Viren, die weltweit für 10 bis 15 % der Krebserkrankungen sorgen. Bei Männern sind es vor allem Entzündungen des Penis, die zu Krebserkrankungen führen. Das gilt für unbeschnittene Männer. Bei einem beschnittenem Penis kann es zurückgehaltenes Smegma sein. Homosexuelle Männer haben mehr Probleme mit Analviren, als mit Viren am Penis. Dafür muss es aber nicht zu Analsex kommen, auch bei heterosexuellen Paaren kann es auch ohne diese Sexualpraktik dazu führen.

Um bei humane Papillomviren eine Dioagnose und Therapie durchführen zu können, müssen spezielle Laboruntersuchungen unternommen werden. Um die DNA der Papillomviren nachweisen zu können, bedarf es einer sogenannten Polymerase-Kettenreaktion. Das bedeutet, dass ein Enzym verwendet wird, um eine Kettenreaktion auszulösen, um die Viren nachzuweisen. Bei dieser Methode handelt es sich um eine der wichtigsten Nachweismöglichkeiten der modernen Molekularbiologie. Gäbe es die Polymerase-Kettenreaktion nicht, wären viele wissenschaftlichen Erfolge im Bereich der Medizin nicht möglich gewesen.

Nur Operation ist möglich

Wenn man über humane Papillomviren sowie Dioagnose und Therapie spricht, muss man leider sagen, dass es eine bestimmte Therapie für diese Art der Virusinfektion noch nicht gibt. Wird ein HPV diagnostiziert, kommt es meist zu einem chirurgischen Eingriff. Andere Therapien konnten bisher noch keinen Erfolg nachweisen, deswegen kommt es bisher immer zu einer OP.

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