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Movember: Ein Schnäuzer gegen die Krebskrankheit

Im Jahr 2003 startete in Melbourne eine Kampagne gegen Protastakrebs. Männer ließen sich einen Schnäuzer wachsen und machten so auf die Gefahren der Krebskrankheit aufmerksam. Sie machten sich so zu "MoBros". Der Movember entstand so. Es ist ein Mix aus "November" und "Moustache", das englische Wort für "Schnurbart.

Über 1,9 Millionen Menschen haben bereits mitgemacht. Auf movember.com kann sich jeder anmelden, der teilnehmen möchte. Am 1. November geht es los. Ab diesen Tag rasieren sich Männer ihre Oberlippe nicht mehr, so dass dann nach einigen Tagen ein Schnäuzer entsteht. Bei dem einen geht es schneller und der Schnauz ist dichter, bei anderen dauert es etwas länger. Auf jeden Fall wird der haarige Gesichtsschmuck im gesamten November nicht angerührt.

Am letzten Samstag haben sich sicherlich viele gefragt, welchem modischen Trend der Fußballprofi Tranquillo Barnetta vom FC Schalke 04 folgt. Er spielte mit dickem Schnauzbart gegen Bayer Leverkusen. Der Nationalspieler aus der Schweiz macht mit beim Movember. Unter Sportlern ist dies sowieso sehr beliebt. Auch David Beckham oder Peter Crouch vom Premier League-Club Stoke City sieht man derzeit mit Schnurbart durch die Welt laufen.

Wer bei der Kampagne mitmacht, hat außerdem die Aufgabe, sich wie Gentlemen zu benehmen und für einen Monat Werbeträger für einen verantwortungsvollen Umgang mit Prostatakrebs zu sein. In 21 Ländern gibt es offizielle Kampagnen für den Movember. Neben Deutschland sind die USA, Kanada, Großbritannien, Australien, Dänemark, Belgien und Frankreich dabei. Außerdem noch Finnland, Hongkong, Irland, die Niederlande, Norwegen, Tschechien, Neuseeland, Österreich, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien und Südafrika.

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