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Der aktuelle Impfkalender für Ihre Kinder

Sie sind nicht zum ersten Mal Eltern geworden und dennoch stellen sich wieder viele Fragen und Sorgen ein, ob Sie denn auch an alles gedacht haben, um das Wohl Ihrer Kleinen zu sichern. Sie möchten einen Impfkalender für Ihre Kinder anfertigen, um keine der notwendigen Untersuchungen und Vorkehrungen zu verpassen.

Diese Daten sollten Sie kennen

Um einen Impfkalender für Ihre Kinder zu erstellen, sollten Sie mit Ihrem Kinderarzt sprechen und mit ihm abwägen, welchen Risikosituationen Ihr Kind ausgesetzt ist (z.b. Auslandsaufenthalte).

Für gewöhnlich sollten Kinder ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat die erste Impfungen für Ihr Kind vorsehen. In Absprache mit Ihrem Arzt können Sie die Immunisierung für Diphtherie, Wundstarrkrampf (auch Tetanus genannt), Keuchhusten (medizinisch Pertussis genannt), Hepatitis B, Kinderlähmung (im fachchargon Polio genannt) und Haemophilus influenzae Typ B besprechen. Auch eine Immunisierung gegen Pneumokokken kann in diesem Lebensalter überlegt werden.

Einen Monat bzw. zwei Monate später, mit Vollendung des dritten bzw. vierten Lenbensmonats sollte Ihr Kind dann die zweite bzw. dritte Folgeimpfung gegen Diphtherie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten, Hepatitis B, Kinderlähmung, Haemophilus influenzae Typ B und Pneumokokken erhalten.

Zwischen dem elften und 14. Lebensmonat sollten Sie dann die vierte Folgeimpfungen mit den oben genannten Impfstoffen veranlassen. Außerdem können Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt über die Möglichkeit der Immunisierung gegen Masern, Mumps, Röteln, Windpocken und Meningokokken sprechen, welche dann zwischen dem 15. und 23. Lebensmonat aufgefrischt werden sollten, um Ihre Wirkung nicht zu verlieren.

Tetanus Impfungen sollten bis ins hohe Lebensalter aufgefrischt werden, Ihrem Impfpass kann Ihr Arzt jederzeit entnehmen, wann die nächste Immunisierung von Nöten ist.

Wie steht es mit Ihrem Impfschutz?

Einen Impfkalender für Ihre Kinder ist bestimmt sinnvoll, doch sie sollten auch Ihre eigene Gesundheit nicht aus den Augen verlieren. In jungen Jahren ist die Impfung gegen Influenza z.B. nicht zwingend anzuraten, in höherem Lebensalter kann sie allerdings als Vorsorge jährlich erneuert werden und sollte vor allem bei einem schwachen Immunsystem verabreicht werden.

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