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Joggen im Winter: Verletzungsgefahr vermindern

Joggen im Winter stellt keine Gesundheitsgefährdung dar, solange man einige Vorsichtsmaßnahmen durchführt und die Grenze von 'Minus Zehn Grad' einhält. Wenn das Thermometer unter 10 Grad fällt, sollte man die Joggingschuhe stehen lassen, denn die Muskeln sowie Bänder werden nicht mehr so gut durchblutet, was schneller zu Verletzungen führen kann.

    János Balázs/Flickr

Richtig Joggen im Winter

Zudem gelten beim Joggen im Winter einige Vorsichtsmaßnahmen, die die Verletzungsgefahr mindert.

Beim Wintersport Joggen gilt: Weniger ist mehr. Lieber kürzere Strecken planen, denn der Körper kühlt schneller aus. Dafür kann man die Strecke ein zweites Mal laufen, wenn man sich wohl fühlt. Fängt der Körper an zu frieren, sollte man sofort den Heimweg antreten!

Bei Kälte Joggen bedeutet, dass die Muskeln mehr Energie benötigen. Deswegen ist es ratsam, auf ein Intervalltraining sowie auf Sprints zu verzichten, da diese Trainingsformen den Körper zu sehr beanspruchen. Das herkömmliche Laufen fordert den Körper genügend.

Da die Muskeln bei Minusgraden länger brauchen, um warm zu werden, sollte man sich mehr Zeit für das Aufwärmen nehmen. Deshalb lieber langsam anfangen und einen leichten Trabschritt wählen.

Beim Laufen im Winter darf die richtige Kleidung nicht fehlen. Bewährt hat sich das Schichten-Prinzip: Lieber eine Jacke zu viel anziehen, dafür aber auch nicht frieren. Wenn es dann zu warm wird, kann man sich das Kleidungsstück um die Hüften knoten. Baumwolle sollte nicht direkt am Körper getragen werden, da sie sich schnell mit Schweiß vollsaugt. Generell eignet sich für den Winter Laufkleidung mit Funktionsfasern als erste Schicht. Darüber kann man zu Thermo-Bekleidung greifen. Auch eine Mütze sowie Handschuhe sollten nicht fehlen.

Tipps für danach

Nach dem Joggen im Winter sollte man für das anschließende Stretching in die Wohnung zurück gehen und die Übungen nicht im Freien machen. Bleibt man draußen, kühlt man zu schnell ab und die Verletzungs- sowie Erkältungsgefahr steigt. Zudem muss man sich auch nicht direkt nach dem Training dehnen, sondern kann ein bis zwei Stunden warten. Der Dehn-Effekt ist dann stärker, da die Muskeln sich schon ein wenig von den Strapazen erholt haben.

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