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Kalt macht dünn: Schlank durch Frieren

Zumindest bei Mäusen wurde jetzt festgestellt, dass bei niedrigen Temperaturen mehr Blutgefäße im Fettgewebe gebildet werden und der Körper beim Frieren somit schlanker wird. Das schwedische Karolinska-Institut kam zu dem überraschenden Ergebnis, dass sich "weißes" Fett bei Kälte in "braunes" verwandelt. Dieses braune Fett mit einer höheren Stoffwechselaktivität nutzt der Körper zur Energiegewinnung, weil es bei Kälte schneller verbrannt werden kann.

Normalerweise dient diese Art von Fett Tieren den Winterschlaf zu überstehen, bei Menschen wurde es jedoch hauptsächlich bei Neugeborenen entdeckt. "Es ist das erste Mal, dass wir zeigen konnten, dass das Wachstum von Blutgefäßen die Stoffwechselaktivität des Fettgewebes beeinflusst und umgekehrt", weiß der Studienleiter des Karolinska-Instituts Yihai Cao. "Wenn wir herausfinden können, wie man die Entwicklung von Blutgefäßen im Menschen beeinflusst, könnten wir neue therapeutische Wege im Kampf gegen das Übergewicht und Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes erschließen." Dass Menschen gezielt durch Frieren schlank werden können, wird zumindest durch die im Winter erhöhten Essensrationen gebremst.

Quelle: focus.de
Bild: preciouskhyatt / Flickr

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