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Kalte Füße im Winter - Gutes Zeichen!

Viele haben in der Kälte, das gleiche Problem: Sie ziehen sich warm an und während der ganze Körper gut eingepackt ist, frieren die Füße. Was viele nicht wissen ist, dass man diesen Umstand im tiefsten Winter erst einmal als ein gutes Zeichen werten darf. Denn das bedeutet, dass der Körper richtig arbeitet.

Wie die Süddeutsche Zeitung Online berichtet, nennt sich diese Reaktion des Körpers Thermoregulierung und ist überlebenswichtig für den Körper. Denn wenn Kälte auf den Körper trifft, muss er dafür sorgen, dass er die eigene Kerntemperatur aufrechterhält, um damit die zentralen Organe vor Unterkühlung zu schützen.

Das funktioniert nur, wenn die von den Organen weiter entfernten Blutgefäße sich zusammenziehen. Dadurch fließt mehr warmes Blut durch die Organe und weniger Blut, dass warm ist durch die Gliedmaßen, weswegen Hände und Füße häufiger kalt sind.

Sorgen muss man sich nur, wenn es anfängt zu schmerzen, denn wenn die Füße bei Kälte und beim Laufen weh tun, könnte man an Durchblutungsstörungen leiden, was zu weiteren Folgekrankheiten führen kann.

Wer sich vor kalten Füßen schützen möchte, sollte über das Jahr hinweg regelmäßig Saunen aufsuchen oder Wechselbäder nehmen. Durch die Unterschiede in der Temperatur trainiert sich der Körper die Thermoregulierung an und die kalten Füße sind nicht mehr so kalt, wie man sie in Erinnerung hatte.

Bild: Sasha Wolff (Flickr), stuartpilbrow (Flickr)

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