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Kanadier entschlüsseln den Schweinegrippe-Erreger

Nach einem Bericht von Focus Online ist es Wissenschaftlern aus Kanada gelungen, den Erreger der Schweinegrippe genetisch zu entschlüsseln. Die Forscher, denen das gelungen ist, arbeiten am Nationalen Labor für Mikrobiologie, das in Winnipeg liegt.

Die Gesundheitsministerin Leona Aglukkaq ließ verlauten: "Dies ist ist eine Weltpremiere." Die Epidemie, die weltweit 1600 Infektionen nach sich gezogen und in Mexiko 42 und in den USA zwei Tote gefordert hat, ist auch mit zehn gemeldeten Fällen auch in Deutschland in Erscheinung getreten.

Gesundheitsexperten aus ganz Asien haben sich für zwei Tage in Bangkok getroffen, um eine mögliche Ausbreitung auf dem asiatischen Kontinent zu diskutieren. Bisher ist Asien von der Schweinegrippe verschont geblieben, die Vertreter der Länder waren sich allerdings einig, dass man noch nicht mit einer Entwarnung für Asien rechnen darf.

In Mexiko, dass über die Hälfte der Infektionen weltweit aufwies, kehrt derweil der Alltag ein. Nachdem über Wochen hinweg öffentliche Gebäude, Ämter und Schulen wegen der Infektionsgefahr geschlossen hatten. Ab heute dürfen Geschäfte, Sportstadien, Restaurants und andere Betriebe, wo Menschen verkehren, wieder ihre Türen öffnen.

Allerdings müssen die Betreiber die von der Regierung angeordneten Hygienemaßnahmen umsetzen. Auch die Atemmasken, die das Stadtbild in den letzten Wochen geprägt haben, ist erst einmal noch Pflicht für Angestellte und Kunden. Durch die Entschlüsselung des Schweinegrippe-Erregers versuchen sich die Wissenschaftler in Kanada jedenfalls herauszufinden, woher der Virus stammt und wie er sich verändern und verbreiten konnte.

Bild: YouTube, Jean-Etienne Minh-Duy Poirrier (Flickr)

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